Videodreh für das Projekt „Ich will mehr“

Es war ein ungewöhnlich kaltes Septemberwochenende.
Ausgestattet mit Motiviation und Technik spazierte ein kleines Team durch die Wiener Innenstadt und drehte stundenlang für ein knapp 3-minütiges Slamvideo.

Warum?
Im Frühjahr kam eine Mailanfrage vom der Initivative Junge Kirche, ob ich einen Slamtext beisteuern möchte für das Projekt „ICH WILL MEHR“.
Obwohl ich der katholischen Kirche schon vor langem den Rücken gekehrt habe, klang die Idee interessant.
Mit Gott und Glaubensfragen komm ich nämlich gut klar, also hab ich auf Wunsch ein wenig am Originaltext von „Wofür es sich zu leben lohnt“ gefeilt.

Und diese „Special Edition“ haben wir dann Wind und Kält trotzend aufgenommen.
In der Rotenturmstraße. In der Griechengasse. Am Donaukanal. Auf der Hauptuni. Im Arkadenhof.

Schön war´s!
Danke an das tolle Projektteam und die Filmcrew 🙂

Falls du bis hierher gelesen und nicht schon weiter oben neugierig warst:
Hier geht´s zum YouTube-Video

Poetry2go – Mini-Poesie für die Seele

Ich hab dieses kleine Notizbuch, das ich seit zwei Jahren mit mir herumtrage. Wenn mir unterwegs Text-Ideen kommen, schreib ich sie da rein. Um „später“, „in Ruhe“, „irgendwann mal“ einen „richtigen“ Text draus zu machen.

Problem: Aus den meisten dieser 4- bis 8-Zeiler wurde irgendwie nie ein Bühnentext. Sie blieben einfach versteckt in diesem Schmetterlings-Notizbuch.
Doch damit ist jetzt Schluss!

Ladies and Gentlemen, I´m proudly presenting: * Poetry2go *
Das sind selbst verfasste und (!) selbst illustrierte Mini-Gedichte.
Von mir. Für euch.

Wo ihr die kleinen Kunsthappen finden könnt?
Gleich hier auf dieser Seite (einfach runterscrollen) und auch auf Facebook, Instagram und Pinterest.

Nehmt sie mit in euren Tag.
Lasst euch davon inspirieren.
Und NATÜRLICH dürft ihr die Bilder teilen, weiterleiten, kommentieren, aufs Handy laden, ausdrucken, sie euch tätowieren lassen (davon will ich dann aber ein Foto sehen, hihi).

Ich wünsch euch viel Freude damit!
Alles Liebe,
Sabine 🙂

 


Rückblick, Augenblick und Ausblick 2017

Liebe Leute, Freunde, Freundinnen, Follower, Fans, Community –
ich hoffe ihr genießt den Sommer!

Mir persönlich ist es grad zu heiß für alles (36 Grad sind einfach nicht mein Ding, echt nicht), und trotzdem wollte ich heute wieder mal was schreiben. Nein, sorry – keinen Slamtext, „nur“ einen Blogbeitrag, um euch zu erzählen, was so los war in den letzten Monaten und was derzeit bzw. demnächst ansteht.

Also falls ihr neugierig seid, here we go:

Jänner: Ich hab begonnen in einer Mittelschule zu unterrichten. Der Einstieg war ziemlich krass, hab mich aber recht schnell aklimatisiert und in den Deutschstunden mal ausgetestet, welches kreative Potenzial in den 10-15jährigen steckt. Einige der Kids haben mich echt überrascht, kann ich euch sagen. Da geht noch was!

Februar: Planungs- und Konzeptionsphase. Eventorganisation. Workshopanfragen von Schulen. Viel Vorbereitungsarbeit im Hintergrund. „Ein Königreich für eine Assistentin oder einen Sekretär!!“
(Fragt meinen Papa – ich hab das tatsächlich auf die letzte Weihnachtswunschliste geschrieben, nur irgendwie gab´s scheinbar Lieferprobleme!?).

März: Yeah, Workshops! Ich liebe Workshops in Schulen. Vor allem mit so unterschiedlichen jungen TeilnehmerInnen. War in einer Mehrstufenklasse (10-13jährige) in Wien und in einer Maturaklasse (Purkersdorf) im Einsatz. Und ich sags euch: Da kamen tolle Sachen raus, echt! So toll, dass ich auf die Kids und deren Lehrerinnen ganz stark eingeredet hab, sie sollen sich unbedingt zur Teilnahme am Wiener Schul-Poetry-Slam anmelden. Haben sie auch getan, aber dazu später.
Obwohl ich noch Bühnenpause hatte, ließ ich es mir nicht nehmen, den Poetry Slam beim Kinderliteraturfestival im Palais Auersperg zu eröffnen. Das Lustige war, dass ich mit einigen Kids aus meiner Schule dort war und die zum Teil echt doof geguckt haben, als ich plötzlich auf die Bühne gehüpft und „Gesichter“ vorgetragen hab. Wenn ich nicht grad in der Schule war oder Workshops anstanden, hab ich an meiner ersten Abenteuergeschichte geschrieben für ein tolles Wiener Volksschulprojekt namens „Monsterfreunde“. Das wird im Herbst in ganz vielen Wiener Volksschulklassen (vor-)gelesen. Tolles Gefühl!

April: Wiener Schul Poetry Slam, die Zweite. Nach dem Debut 2016 ging die Veranstaltung auch dieses Jahr wieder an der Pädagogischen Hochschule Wien über die Bühne. Was soll ich sagen … ich war so stolz. SO STOLZ.
Stellt euch mal vor, da gabs einen Jungen aus meinem Workshop, der hatte 4 Wochen zuvor noch nicht mal von Poetry Slam gehört, und dann schreibt der gleich mehrere Texte, seine Eltern tippen das Ganze ab am Computer weil er das noch nicht selbst kann, er stellt sich vor einem vollen Saal allein auf die Bühne, packt den Zettel aus, grinst ins Publikum, schleudert den Zettel demonstrativ von sich weg und trägt seine Gedichte vor. Auswendig. Fesselnd. Mit ganz viel Freude. So, als hätt er nie was anderes gemacht. DAS, meine Lieben, das sind die Momente wo du erkennst: Das, was du tust, ist größer als du selbst. Das, was du tust, bewirkt etwas.
Eines der Mädls aus der Maturaklasse hat den 1. Platz in der Kategorie Sekundarstufe gemacht, und die Klasse, die ich 2016 gecoacht hatte, schnappten sich diesmal den 1. Platz in der Kategorie Volksschule. Falls euch das alles zu abstrakt ist, hört doch mal rein – hier gibt´s den Live-Mitschnitt vom Wiener Schul Poetry Slam 2017 (ab Minute 18:30 starten die Performances) und einen richtig tollen Zeitungsbericht über die Veranstaltung 🙂

Mai: Letzte Vorbereitungen für den 4. PH-Slam. Als Hauptorganisatorin hatte ich zuletzt eine Menge zu tun (Bücherspenden besorgen, Förderanträge schreiben, mich um die Bewerbung kümmern mit Flyern, Plakaten, Mundpropaganda, Facebook, ÖH-Newsletter usw.) und dann? Was dann?!
Dann war an genau diesem Nachmittag das Wetter so dermaßen schön, dass wir kaum Publikum hatten weil vermutlich alle im Freibad gelegen sind. Egal, wir haben uns davon nicht die Stimmung verderben lassen – tolle junge Poeten und Poetinnen haben gezeigt, was sie draufhaben … und ich hab´s mir nicht nehmen lassen, an diesem Tag mit frischem Text im Gepäck mein inoffzielles Bühnencomeback zu feiern.

Juni: Mein offizielles Bühnencomeback. Und zwar nicht irgendwo, sondern beim Slam Cup! Ja genau, dort, wo die Stars aus Deutschland und Schweiz sich mit den LokalmatadorInnen matchen. Und ganz ehrlich – nach einem Applaus-Battle (das sogar wiederholt werden musste weil vorerst uneindeutig) gegen eine Szenengröße wie Volker Strübing auszuscheiden, das ist keine Niederlage. V.a. wenn im Anschluss Leute zu dir kommen und dir zu deinem Text gratulieren und bedauern, dass sie nicht mehr von dir hören konnten an diesem Abend.
Beim 7. Uni Wien-Slam hatte ich mehr Glück und durfte den Pokal für den 2. Platz mit nach Hause nehmen (auf der Webseite steht zwar Platz 3, doch ich hab den Gegenbeweis auf meinem Trophäenregal stehen!).
Ein weiteres Highlight: Ich durfte auf der Bühne der Wiener Stadthalle stehen! Zwar „nur“ ehrenhalber als Teammitglied der „Monsterfreunde“, für das ich seit letztem Jahr als freie Autorin arbeite, doch das war ein unvergesslicher Moment. Die Wiener Stadthalle, ich sag´s wie´s ist: Da will ich gern mal auftreten irgendwann …

Juli: Planungsarbeit. Kooperationen. Projektplanung. Hab einen großen Deal an Land gezogen (also genau genommen wurde ich an Land gezogen) und darf im Herbst im Wiener Rathaus slammen. Wie cool ist das bitte? Außerdem darf ich einen Text beisteuern (plus Tonstudiosession und Videodreh) für ein Projekt der Jungen Kirche. Das Schärfste ist erst letzte Woche passiert:
Ich denk mir vor kurzem so hmmmmm, vielleicht sollt ich mal die Wiener Volkshochschulen anschreiben ob die Interesse haben, Poetry Slam irgendwie in ihr Kursprogramm einfließen zu lassen … ja, mach ich im August. Tja, das Universum war schneller – letzte Woche schreibt mir auf Empfehlung (danke Anna!) die Programmkoordinatorin der Volkshochschule im 5. Bezirk, ob ich Bock hab auf eine Kooperation, und zwar noch diesesn Herbst. Klar hab ich Bock. Im August werden die Details ausverhandelt.

August: Hat grad erst begonnen, doch es steht einiges an! Inhalte konzipieren für meine beiden Fortbildungsseminare an der PH Wien Ende September („Ich reim´mir was zusammen“ und „An den Lippen hängen“), neue Texte schreiben (ja ich will nach wie vor im Spätherbst „Slamgeschichten Episode 2“ rausbringen, auch wenn ich mir im Moment ehrlich gesagt niiiiicht vorstellen kann, wie und wann ich das tatsächlich schaffen soll, aber egal, ich schau einfach wie weit ich komme), Auftragstexte schreiben, Songtexte schreiben für zwei neue „Monsterfreunde“-Lieder, …

UND, last but not least:
Ich hab mir wieder was Neues überlegt für euch … am 4. August startet „Poetry2go“ auf Facebook, Instagram und Pinterest 🙂

 

Im September geht wieder die Schule los.
Wann ich wieder auf der Bühne stehe?
Ab Herbst denk ich. Sobald ich Genaueres weiß, findet ihr die Infos unter „Termine“!

Hab ich was vergessen? Glaub nicht.
Bleibt mir nur zu sagen: Keep cool & stay fresh!

Alles Liebe und bis bald,
Sabine 🙂

Neue Texte auf SoundCloud

Nur ganz kurz:

Homestudio CHECK!Ich hab die schulfreie Woche genutzt, um endlich (!!) neue Tracks aufzunehmen von Slamtexten, die in den vergangenen Monaten entstanden sind.

Sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch.

Hat Spaß gemacht – bin gespannt, wie sie euch gefallen 😉

Hier könnt ihr reinhören

Alles Liebe,
Sabine

reimfieberTV – jetzt gehts los

Computerlogbuch, Sternzeit 2106,16. Captain Sabine:
Mehr als 200 (!!) Personen haben sich mittlerweile auf Facebook als reimfieber-Fans geoutet. Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer Schritt für meine Kunst. An dieser Stelle ein *juhuiii!!*

Zu Jahresbeginn habe ich die 200-Fans-Marke nämlich als Startschuss für ein Projekt definiert, mit dem ich meine (welt-)weit verstreute Online-Community noch viel mehr in mein kleines PoetrySlam-Universum einbeziehen möchte.

„Cool, und wie wird das funktionieren?“

Tja, in den unendlichen Weiten des Weltraums wurde soeben ein neuer Stern entdeckt: Der reimfieber-Channel auf YouTube! Und dort wird mein neues Projekt zu Hause sein, das ich – sehr kreativ, ich weiß – reimfieberTV getauft habe.

reimfieberTVJa, das Logo ist „nur“ selbstgezeichnet, weil jetzt alles so schnell gegangen ist und viel wichtiger als die Optik sind bei diesem Projekt die Inhalte!
Ich hab mir so einiges überlegt für meine lieben Online-Fans und alle, die es noch werden wollen …

Bin gespannt wie´s euch gefallen wird und es geht bereits in dieser Woche los – schaut mal hier :

START: Freitag, 24. Juni 2016
Halbweihnachten also. Yeah! Am besten gleich den YouTube-Kanal abonnieren, dann verpasst ihr nichts.

PS: Weitersagen ausdrücklich erlaubt 😉

 

Slam B – endlich gewonnen!

Bei keinem Slam war ich in diesem Jahr öfter als beim monatlichen SLAM B im Literaturhaus. Warum?

Diana Köhle Slam BWeil´s dort schön ist. Weil die Räumlichkeiten und das Publikum dort irgendwie anders sind, und ich mag anders. Und natürlich weil Diana Köhle, die Frau mit den Seifenblasen und mittlerweile Schlüsselfigur meiner „Karriere“, den ganzen Spaß moderiert.

Im Februar war ich zum 1. Mal dort bei der Jubiläumsausgabe, dem 50. Slam B. Und ich hab Feuer gefangen.
slamBEs ist Tradition, dass erst vor Ort aus den zahlreichen Anmeldungen heraus per Glücksfee aus dem Publikum live gelost wird, wer an diesem Abend auf die Bühne darf. Das ist zwar Nervenkitzel pur, aber so läuft es dort eben. Ich hatte Anfängerglück und konnte auftreten. Ein richtig toller Abend war das, ich bin fast heimgeschwebt danach weils einfach schön war…werd nie die Szene vergessen als ich danach auf die U-Bahn wartend von zwei älteren Damen angesprochen wurde: „Also IHR Text hat uns heute besonders gefallen…sagen Sie, welches Versmaß war das eigentlich?“ Ich hatte keine Ahnung, hab mich aber gefreut (und gleich am nächsten Tag über Versmaße schlau gemacht).

Danach bin ich immer mal wieder im Literaturhaus gewesen – einmal in der Vorrunde und ansonsten im Zuschauerraum, da ich kein Losglück hatte. Im Oktober durfte ich dann spontan vor dem Finale als „Opferlamm“ auftreten (= Publikumsanheizer außer Konkurrenz) und gestern, beim letzten Slam B des heurigen Jahres, hats mich wieder hingezogen.

18 Anmeldungen. 12 Bühnenplätze. Die Glücksfee zieht im Laufe des Abends die Namen von 9 Slammern und 3 Slammerinnen, die in 3er-Gruppen antreten und um einen Finalplatz rittern. Eine der drei Frauen war ich, und ich konnte mich tatsächlich fürs Finale qualifizieren 🙂
Viele nette Gespräche in der Pause, ein bisschen Frischluft und Blödeln mit den Kollegen, nochmal kurz den Text durchgehen, lange in der Kloschlange stehen (aber auch da verging die Wartezeit dank Plauderei ungewöhnlich schnell) und dann gings schon ab ins Finale, das ich mit Startnummer 3 als einzig verbliebene weibliche Teilnehmerin bestreiten durfte. Ob das wohl am neuen T-Shirt lag?!

Lange Rede, kurzer Sinn: Der Gedanke, den ich mittags hatte, nämlich: „He, ich hätte echt Bock, diesen letzten Slam B 2015 zu gewinnen“, hat sich wohl im Universum rumgesprochen:
DSCN8124_1Ich bin um eine Siegerkette (den goldenen Stift), zwei schöne Paper-Oh´s (ich glaub ich hab heuer mehr Notizbücher gewonnen als ich je vollschreiben kann), eine Ausgabe der „Reportagen“-Anthologie, ein Halbjahresabo vom „Falter“ und eine Stofftasche (wer mich kennt, weiß, dass ich schwarze Stofftaschen liebe) reicher.

Und um neue Fans – ja, es fühlt sich immer noch komisch an, dieses Wort mit meinem Tun in Verbindung zu bringen („Ich schreib doch einfach nur Texte…“), aber ich glaub langsam sollt ich mich dran gewöhnen *grins*.

slamb_dezemberSchließlich ist genau das das Allerschönste – wenn du im Anschluss von Jung und Alt Komplimente für deine Texte kriegst die der Künstlerseele total unter die Haut gehen, wenn dir Hände geschüttelt werden, wenn du gefragt wirst ob und wo man deine Texte nachlesen kann (also die Idee mit den Visitenkarten hat sich echt schon bewährt!), wenn du danach noch mit wunderbaren Leuten zusammensitzt und über Gott und die Welt plauderst und einfach froh und dankbar bist, dass du das alles erleben darfst.

 

Am 15. Jänner startet der Slam B ins neue Jahr – und als Siegerin der Vorveranstaltung wird es meine ehrenvolle Aufgabe sein, den Abend als Opferlamm zu eröffnen. Freu mich schon drauf!! 🙂

Das Christkind war schon da

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht:
Anfang Dezember 2014, also vor etwa einem Jahr, ging reimfieber im Web und auf Facebook online.

Ich kann mich noch erinnern, dass ich mir damals quasi ein Einstandsgeschenk gemacht und meine ersten Merchandising-Artikel designed habe. Und weil die Tragetasche vom ständigen Gebrauch mittlerweile ein Loch bekommen hat und eins der T-Shirts versehentlich in der 60°Grad-Wäsche gelandet und eingegangen ist, dachte ich mir:

Hey, Merchandising Fanartikel reimfieberWeihnachten kommt bald, es wird Zeit für ein Geschenk…von mir und für mich, für das schönste Projekt meines bisherigen Lebens, das seit Frühjahr 2014 wächst und gedeiht und sich immer mal wieder neu präsentieren darf und einfach SO VIEL SPASS macht 🙂
Wie findet ihr das? (Und nein, die Antwort „Bei Thalia“ gilt nicht!)

PS: Das schwarze Shirt durfte bereits Bühnenluft schnuppern und hat sofort Glück gebracht – aber das ist eine andere Geschichte.. 😉

 

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