Von wegen Sommerpause!

Hab ich mir doch tatsächlich gedacht, die Wiener Slam-Szene hält bis Oktober Siesta und es tut sich bis auf 1-2 Ausnahmen vermutlich nichts…haha, sowas von weit gefehlt 😉

Vor ein paar Tagen hab ich ein Castingvideo für ein geplantes Slam-Projekt des ORF aufgenommen und eingereicht. Bin schon sehr gespannt, ob´s den Leuten gefällt…wenn ja, dann halt ich euch natürlich auf dem Laufenden.

Anfang Juli bin ich zum Agora-Slam am Donaukanal spaziert…hab mich hingesetzt, wollte einfach nur zuhören. Am Ende des Abends stand ich vis-a-vis vom Schwedenplatz unter freiem Himmel als Siegerin auf der Bühne.
Tja, so kanns gehen!

Eine Woche später fand der Stummgabel-Slam (sehr lässig) statt und tags darauf der Lustspielhaus-Slam als wohl geilste (sorry, is so!) Poetry Slam Veranstaltung der ich je beiwohnen durfte bislang.
Ehrlich, ich strahle jetzt noch wenn ich daran denke, was für großartige Wortwasserfälle und Performances es da mitten im 1. Bezirk zu bestaunen gab….und jaaa ich geb zu dass ich bereits davon träume, nächstes Jahr auch ins Line-Up zu kommen 🙂

Aber das ist Zukunftsmusik.

Viel aktueller: Mein nächster Auftrittstermin!!!
Am 1. August darf ich im Rahmen der Eröffnungsfeier der Mariahilfer Straße mit ein paar KollegInnen um die Gunst des hoffentlich zahlreich vorhandenen Publikums rittern, yiiiha!
Kommt vorbei, das wird lustig – Details findet ihr wie immer unter Termine 🙂

Alles Liebe & genießt den Sommer!

Finale vor der Sommerpause

Einmal geht´s noch..

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (26.6., 00.08 – 01.00 Uhr) habe ich die Ehre, Studiogast im „Nachtquartier“ beim Radiosender Ö1 zu sein. Wer da schon schläft, kann zwar nicht live anrufen, sich die Sendung aber noch eine Woche lang hier anhören. Worum es gehen wird? Hier die Programminfo 🙂

Leute, ich freu mich.
Über ein märchenhaftes 1. Halbjahr 2015, auf die dringend (!!) nötige Sommerpause und auf neue Texte, Projekte & Co., die bestimmt nicht lange ausbleiben werden 😉

dankeMacht´s gut, und wir lesen/hören uns!
Es ist schön, dass ihr mich auf meinem spannenden Weg begleitet.

philo.slam – Meine unvergessliche Nacht der Philosophie

Du sollst den Tag nicht vor dem Abend verfluchen

Der heutige Tag begann ziemlich mühsam: Stress und Herumgehetze zwischen 3 sich überschneidenden Seminaren, eine ziemlich lächerliche Anwesenheitsdiskussion und das schier unmögliche Unterfangen, einen Exkursionstermin zu koordinieren. Wie auch immer, ich hatte bereits am Morgen offiziell beschlossen, mir am Nachmittag frei zu nehmen, um für den bevorstehenden Abend vorschlafen zu können – und das hab ich dann auch getan.

Der Weg zum Veranstaltungsort hätte im Idealfall eine halbe Stunde gedauert – doch irgendwie hatte ich Öffi-Pech; sowohl der Bus als auch die U-Bahn als auch die Straßenbahn sind mir jeweils vor der Nase davongefahren. Der kalte Wind blies durch die Straßen und es regnete leicht. Ich war nervös, denn ich sollte schon vor Ort sein. Schrieb dem Veranstalter eine SMS, dass ich unterwegs war und sie nicht ohne mich anfangen sollten. Er beruhigte mich mit den Worten: „Kein Stress“. Okay.

Überraschungen

Endlich angekommen fühlte ich mich zum ersten Mal an diesem Tag „richtig“. Auf den ersten Blick keine bekannten Gesichter aber eine gemütliche Location mit Wohnzimmeratmosphäre, und Moderator und Veranstalter begrüßten mich freudig. Ich ließ meinen Namen auf die Liste setzen und suchte mir einen Platz. Mein Blick streifte durch die immer voller werdenden Sitzreihen und blieb an der Bar hängen – ha, da saß doch tatsächlich eine meiner Seminarleiterinnen (ironischerweise genau diejenige, der ich am Morgen geschrieben hatte, dass ich am Nachmittag nicht in ihr Seminar kommen würde). Sie strahlte mich an und begrüßte mich mit: „Wie schön, ich hatte gehofft, Sie heute hier zu sehen!“ Der Ärger des Tages war verflogen. Ich krallte mir den Stuhl gleich neben ihr und wir plauderten und lachten, bis Moderator Markus schließlich den Abend eröffnete.

Nach dem üblichen Anfangsprozedere (Regeln erklären, Jurytafeln verteilen, Applausübungen sowie Schnipstraining und Extrapunkt-Regel usw.) wurde die Reihenfolge der Auftritte gelost. Die Glücksfee zog den Zettel mit meinem Namen als erstes aus dem Beutel, ihm folgten 5 weitere Namen. Okay, ich hab noch ein paar Minuten, dachte ich.
Nichts da – anstelle des Opferlamms (traditionellerweise wird ja zu Beginn außer Konkurrenz ein Text vorgetragen, um das Publikum einzustimmen) kündigte Markus sofort mich an und bevor ich wusste, was los war, hatte mich der Applaus ans Mikrofon getragen.

Die Vorrunde

Zur Auflockerung erzählte ich eine kurze Geschichte zur gänzlich ungeplanten Entstehung des Textes, der nun folgte. Der Vortrag lief gut, ich war zufrieden, und dem Applaus nach zu urteilen hat´s dem Publikum auch gefallen. Ich nahm wieder Platz. Nach dem 2. Text kam das erste Voting des Abends. Ergebnis: Punktegleichstand. (Üblicherweise kommt der/die Bessere weiter ins Finale – Markus hatte aber schon im Vorfeld entschieden, dass es heute kein K.O.-System geben würde sondern am Ende der Vorrunde die beiden PoetInnen mit der höchsten Punktezahl aufsteigen würden). Nach der Vorrunde gab es einen Sieger, und mit nur einem Punkt Abstand lagen drei PoetInnen ex aequo auf Platz 2. Ich war eine davon, und mit der Aussicht auf ein Vierer-Finale schickte uns Markus in die Pause.

Normalerweise dauern mir die Pausen immer viel zu lange, doch diesmal schien sie mir fast zu kurz! Vor lauter Plaudern mit Leuten, die mich über meine Texte und andere Veranstaltungen ausfragten oder mir sagen wollten, dass ihnen mein Text gefallen hatte (das geht jedes Mal runter wie Öl, Leute, JEDES MAL!!), hatte ich mich viel zu spät in die Kloschlange eingereiht. Markus kündigte an, dass es gleich weitergehen würde, und plötzlich wurde ich mit den Worten „Sie müssen ja gleich wieder auf die Bühne!“ vorgelassen. Haha, das hatte etwas von VIP-Feeling.

Das Finale

Meine Seminarleiterin, die schwer begeistert von dem Abend war (ihr erster richtiger Slam), entschloss sich, nicht wie geplant in der Pause zu gehen sondern sich auch das Finale anszusehen. Die Reihenfolge der Auftritte wurde erneut gelost – diesmal aber nicht im Vorfeld, sondern Markus zog der Spannung zuliebe immer nur einen Zettel aus dem Beutel. Ein Teil von mir verfluchte ihn dafür – als ob das Ganze nicht schon so aufregend genug wäre!?! Ich war letztlich Nummer 4 und fand das sehr amüsant; ist mir noch nie passiert, dass ich einen Abend sowohl eröffne als auch beschließe 🙂

Während ich kurz mit dem Publikum plauderte, als Intro für meinen folgenden Text, ging die Tür auf und zwei mir bekannte Gesichter betraten den Raum. Offenbar kamen die beiden Kollegen gerade von einem anderen Slam – es gab an diesem Abend mehrere Veranstaltungen. Mit einem von ihnen bin ich bereits auf der Bühne gestanden, der andere (für mich der Keith Richards der heimischen Slam-Szene) kannte mich noch nicht. Obwohl mein Herz plötzlich bis zum Hals schlug ließ ich mich nicht ablenken (echt, manchmal staune ich über meine Souveränität in solchen Situationen) sondern begann, meinen Text vorzutragen, blendete alles andere aus und genoss diese paar Minuten, begleitet von gebannter Stille im Publikum, in vollen Zügen.

Das Voting

Danach nahm ich wieder auf meinem Sessel Platz und es folgte das letzte Voting des Abends. Ich konnte von meinem Platz aus die Punktetafel auf der Bühne nicht sehen und orientierte mich an den Votingkarten, welche die über den ganzen Raum verteilte Jury auf Kommando in die Luft hielt. Plötzlich sah ich mehr 10-Punkte-Karten als bislang an diesem Abend, die Stimme des zählenden Moderators vermischte sich mit mit Jubelrufen, Klatschgeräuschen, aufmunternden Blicken in meine Richtung und einem ziemlich schwammigen Gefühl in meinem Kopf…ich überschlug das Ergebnis, irgendwie fehlte es mir an Konzentration…dann forderte das Publikum den berühmten „Extrapunkt“ ein, der im Finale doppelt zählte und ich weiß nur noch, dass ich da saß, ungläubig den Kopf schüttelnd und zugleich wissend, dass dies ein magischer Moment war. Markus verkündete amüsiert: „Wir haben eine Siegerin – aber wir verraten es ihr noch nicht!“ und rief noch einmal alle PoetInnnen des Abends auf die Bühne.

Die Siegerehrung

philoslam2015Die folgenden Minuten erlebte ich wie im Halbschlaf. Markus verteilte Bücher an alle TeilnehmerInnen, las noch einmal das Endergebnis vor und hängte mir das „Spendensackerl“ (ein Beutel, der im Laufe des Abends durch das Publikum wandert und allen die Möglichkeit gibt, irgendetwas für den Sieger hineinzuwerfen) um den Hals.

Während er sich bei uns und bei den Veranstaltern bedankte wanderte meine Hand in seine Richtung und griff nach dem Mikrofon (es ist Tradition, dass der Gewinner des Abends sich abschließend beim philoslam2015_1Moderator bedankt und kräftigen Applaus für ihn einfordert). Markus hörte nicht auf zu reden, machte Werbung für andere Veranstaltungen oder sonst etwas, ich weiß es nicht mehr. Unter allseitigem Gelächter und mit verschmitztem Blick ins Leere zog ich ihn samt Mikro immer näher an mich heran, bis er schließlich fast kippte, das Mikrofon losließ und ich die letzten Worte an das Publikum richten konnte.

Freudentaumel und ein Kniefall

Glückwünsche, Handshakes, Küsse, Umarmungen, Schulterklopfer, anerkennende Blicke und Kommentare begleiteten mich zurück zu meinem Platz. Das alles fühlte sich total surreal an. Meine Seminarleiterin strahlte und ich kam mir vor als könnte ich nie wieder aufhören zu grinsen. Da kam einer der beiden verspäteten Kollegen auf mich zu, gratulierte und erklärte mir, dass sie (wie vermutet) gerade von einem anderen Slam gekommen waren, bei dem er gewonnen hatte. Ich freute mich für ihn und plötzlich stand der zweite Kollege (ihr erinnert euch, „Keith Richards“, besser bekannt als „Tschif“) vor mir. „Also ich hab ja leider nicht alles gehört, aber das war schön…das war soooo schön…wirklich schön…“, und zu seinem Kollegen fuhr er fort: „…und wieso kennst DU diese Frau und ich nicht?!“ Ich musste lachen.

Er erzählte mir etwas über einen Slam, den er im Süden des Landes regelmäßig abhielt und als er mich fragte ob ich ihn auf Facebook adden würde und mir gerade seinen Namen nennen wollte, erwiderte ich: „Werd ich machen, Tschif!“ Er stockte und ich ergänzte lachend:“Na, nur weil du mich nicht kennst brauchst du ja nicht glauben, dass ICH nicht weiß, wer du bist!“ Er sah mich an, ging vor mir auf die Knie, nahm meine Hand und küsste sie. Dann stand er wieder auf und fragte: „Hat dir heute eigentlich schon jemand gesagt, wie bezaubernd du bist?“ Ich tat kurz so, als würde ich nachdenken und erwiderte: „Nein, heute noch nicht!“ Tschif brach in schallendes Gelächter aus und rief dem Kollegen zu: „Die Frau ist großartig!“

Vielen Dank für die Blumen

Ich verabschiedete mich von allen, die ich kannte, plauderte am Weg nach draußen noch mit ein paar Menschen und machte mich auf den Heimweg. Da ich nicht auf die Straßenbahn warten wollte, ging ich die knapp 1,5 Kilometer zur U-Bahn zu Fuß. Der Wind war eisig, aber das machte mir nichts aus. Vollgepumpt mit Glückshormonen schickte ich SMS an sämtliche Leute, die mir einfielen – wohl um sicherzugehen, dass ich morgen früh nicht glaubte, der Abend wäre bloß ein Traum gewesen. Ich war nicht darauf gefasst, dass noch so viele von ihnen munter waren…jedenfalls war ich eine gute dreiviertel Stunde mit SMSen und Telefonieren beschäftigt, sodass ich plötzlich vor meiner Haustür stand ohne mich tatsächlich an den Heimweg erinnern zu können.

Zuhause angekommen inspizierte ich dann auch meinen Gewinn – und das war wirklich lustig 😉

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It goes on…and on…and on

Jeden Tag was Neues – so kommt es mir derzeit oft vor!

Mittlerweile bekomme ich mehr Anfragen und Auftrittsangebote, als ich aus Zeit- und Energiegründen wahrnehmen kann. Mich kontaktieren jetzt auch schon Leute, die ich gar nicht kenne bzw. die mich nicht kennen, weil ich ihnen von jemandem empfohlen wurde – ich sag´s euch, ich freu mich jedes Mal wie ein kleines Kind!!!

Gestern kam die Anfrage, ob ich am Freitag Abend spontan in der berühmten Cselley-Mühle auftreten will – ja, ich will 🙂 (Alle weiteren derzeit bekannten Termine bis zur Sommerpause findet ihr übrigens hier!)

Was mich auch total freut: Seit heute bin ich auf poetryslam.at offizielles Mitglied der österreichischen Slam-Szene…YEAH!

Aber mein aktuell größter (weil wirklich hart erkämpfter) Erfolg:

2nd PH-SlamLetztes Jahr hab ich ja den PH-Slam gewonnen; dieses „Heimspiel“ war nicht nur extrem cool, sondern auch rückblickend betrachtet der Beginn meiner Slam-Karriere. Doch heuer sollte dieser aus verschiedenen organisatorischen Gründen nicht stattfinden!

Naja, wer mich kennt, weiß: Ich akzeptiere nicht gerne ein usprüngliches „Nein“.
Hab das Ganze also in die Hand genommen, mich von diversen Hürdenläufen und Rückschlägen nicht entmutigen lassen, und jetzt…findet im Juni der 2nd PH-Slam statt…ich bin mehr als stolz 🙂

Und als ich gestern Abend von der wohl zauberhaftesten Veranstaltung aller Zeiten (Spell-out; ein Wettstreit zwischen hochkarätigen Slam-PoetInnen und Zauberkünstlern…weltweit einzigartig und absolut empfehlenswert) nach Hause kam, hat mein Kopf wieder zu reimen begonnen.

Was bedeutet: Es gibt wohl bald wieder neue Texte…

Hier kommt was für die Ohren!

Puh! Hinter mir liegen zwei seeeehr arbeitsintensive Tage, in denen ich viele coole, neue, spannende Dinge ausprobieren und lernen konnte. Was ich gemacht hab?
Etwas, das seit Jahresbeginn auf meiner Wanna-Do-Liste steht…

Homestudio CHECK!Zugegeben, ich hab mich ein wenig davor gedrückt, meine Slamtexte zu vertonen, weil ich nicht wusste, wie ich das technisch am besten anstelle.

Aber das Leben hat mir plötzlich GENAU die richtigen Leute und Infos geschickt, und auf einmal…bin ich Podcasterin, yeah!

Macht total Spaß und ich hab auch schon wieder so kleine leise Geistesblitze im Hinterkopf, was ich in diese Richtung noch alles anstellen kann in Zukunft…

 

Sorry, ihr wollt jetzt eigentlich nur meine Texte hören, stimmts?
Na dann los – stürzt euch direkt drauf!

Ich wünsch euch viel Spaß und freu mich über Feedback 🙂

Der „Liebster Award“ für meinen Blog

Ach, ist das schön 🙂

LiebsterAward_3lilapplesDa hat meine liebe Challenge-Kollegin Sandra Cugier ( http://meinehypnose.de/ ) doch glatt REIMFIEBER für den „Liebster Award“ nominiert!! Danke Sandra, ich freu mich 🙂
(Ein Grund mehr, mein *work in progress*-Projekt voranzutreiben…)

 

Was ist / kann / macht der Liebster Award?
Im Sinne der weiteren Vernetzung und Bekanntmachung von Blogs können hier von jedem/jeder Nominierten weitere Blogger-KollegInnen vorgestellt werden.
Wer nominiert wurde, darf zuerst die Fragen des Nominierenden beantworten und dann eigene Fragen auflisten, welche dann von den neu Nominierten beantwortet werden.

Wozu das Ganze?
Naja, wie gesagt: Um bestimmten Blogs zu mehr Bekanntheit zu verhelfen und die Gesichter, die hinter diesen Projekten stecken, ein Stück mehr ins Rampenlicht zu holen 🙂

Soviel zur Theorie, und jetzt
– beantworte ich die Fragen von Sandra
– präsentiere ich euch die BloggerInnen, die ich heute nominieren möchte
– kommt die Liste mit den Fragen für meine Nominierten

Los geht´s!

Sandras 11 Fragen & meine Antworten dazu

1. Was ist Dein Lebensmotto, Dein Leitgedanke oder Spruch?
Hm, da gibt es für jede Kategorie etwas!
Lebensmotto: Das Leben ist mein Spielplatz.
Leitgedanke: Was willst du (jetzt) wirklich und was kannst du ganz konkret dafür tun?
Spruch: Weil du´s kannst!

2. Was ist Deine größte Herausforderung in Deiner Selbstständigkeit?
Ich bin momentan Studentin und noch nicht selbständig. Ich glaube, die größte Herausforderung besteht für mich erst einmal darin, mich klar zu positionieren, da es mich im Moment noch in verschiedene Richtungen zieht. Darüber hinaus glaube ich, dass es sehr viel Flexibilität erfordern wird und viele Dinge nicht genau so laufen werden wie ich mir das vorstelle (aber da sind meine derzeitige Ausbildung und meine Arbeit mit Kindern schon mal gutes Training, und auch meine Auftritte lehren mich viel 😉 )

3. Was tust Du, wenn Dir Deine Ideen ausgehen?
Ganz ehrlich? Das passiert mir selten – meist sind es eher zu viele auf einmal!
Wenn ich aber doch einmal festhänge, dann mache ich einfach etwas komplett anderes: Spazieren gehen, eine Runde schlafen, Gitarre spielen, mit jemandem plaudern, einen Roman lesen, mir eine Meditations-CD anhören oder Blogartikel lesen bzw. Podcasts von Menschen hören, die mich immer wieder inspirieren und meinen Geist in konstruktive Bahnen lenken, wenn er sich verlaufen hat.

4. Worüber machst Du Dir die meisten Gedanken?
Über Menschen, die Potenziale haben, die sie aus verschiedenen Gründen (noch) nicht leben. Über Kinder, die an ihren Fähigkeiten zweifeln, weil sie auf ihre schulischen Leistungen reduziert werden. Über Sozialsystem, Arbeitsmarkt, Wirtschaftsdiktatur, Umweltverschmutzung und darüber, wie man Menschen Lust darauf machen kann, ihren Verstand und ihre Kreativität zum Wohle vieler, wenn nicht aller, einzusetzen. Darüber, wie ich meine Zukunft gestalten will und worüber ich wohl meinen nächsten Poetry Slam-Text schreiben werde.

5. Worüber würdest Du gerne ein Buch schreiben?
Mein Erstlingswerk ist ja gerade erst auf Amazon erschienen, und ich kann es kaum erwarten, die nächsten Projekte zu starten! Es wird sicher noch einmal in Richtung Ratgeber gehen, aber ich möchte auch neue Genres (Romane, Kinderliteratur) ausprobieren.

6. Welchen Blogartikel hast Du als letztes gelesen?
„Eine miese Lüge, die uns das Leben kosten kann“ von MyMonk alias Tim Schlenzig

7. Welchen Tipp würdest Du anderen Bloggern geben?
Verstellt euch nicht und denkt nicht zu viel über die Wortwahl nach. Schreibt so, wie ihr sprecht, das macht euch authentisch. Und authentische Menschen schreiben authentische Texte. Genau darum geht´s für mich beim Bloggen.

8. Welche drei Wünsche sollte Dir die gute Fee erfüllen?
– Gesundheit und Kraft, um meine Visionen zu verwirklichen ohne mich dabei auszubrennen.
– Weiterhin Menschen in mein Leben schicken, mit denen ich auf einer Wellenlänge bin und sein kann.
– Wenn ich mir jetzt den vielzitierten Weltfrieden oder das Ende der Umweltzerstörung, der Hungersnot, der Armut oder Unterdrückung wünsche, komme ich mir vor wie ein Model nach der Überreichung der Siegesschleife.
Ich wünsche mir das zwar alles, aber nicht direkt von der Fee – sondern von uns Menschen. Darum wär´s toll, liebe Fee, wenn du uns – vielleicht in Kooperation mit dem Sandmännchen – Bilder und Ideen von einer besseren Welt in unsere Träume zauberst, damit wir beim Aufwachen motiviert sind, gemeinsam etwas zu bewegen.

9. Was möchtest Du Deinen Klientinnen vermitteln, weitergeben?
Als Poetry Slammerin: Meine Texte – auf dass sie etwas in ihnen berühren.
Als angehende Lehrerin und Coach: So ziemlich alles, was ich in meinem Buch geschrieben habe… du brauchst nicht perfekt sein, sei mutig, finde heraus was dich glücklich macht, gib deinem Leben DEINEN Sinn, lass dir von niemandem deine Träume ausreden, sage Nein wenn du Nein denkst, usw.
Aber in jedem Fall meinen Spruch: „Ich glaube an dich. Warum? Weil du´s kannst!“

10. Welches ist Dein Krafttier – im Wasser, in der Luft, auf Erden?
Ich hab tatsächlich einmal mein Krafttier ermitteln lassen vor einigen Jahren – es ist das Reh. Wenn ich mir jetzt zusätzlich welche aussuchen könnte, würde ich an Land den schwarzen Panther wählen, in der Luft den Adler und im Wasser das Seepferdchen.

11. Wo befindet sich Dein Kraftort?
Ich tanke viel Kraft aus der Natur und in der Nähe von Wasser. Dafür habe ich mehrere Plätze, die ich gerne aufsuche. Aber am wichtigsten ist mir mein Zuhause, denn von hier aus starte ich, um die Welt zu erobern 🙂

 

Ich nominiere folgende BloggerInnen:

Anne Heintze
Expertin für Hochsensibilität & Co. ( http://open-mind-akademie.de )

Brigitte Kräußling
Potenzial- & Selbstwertcoach ( http://www.kompetenzzentrum-saarland.de )

Elke „Lilli“ Dola
Rebellin bei „Die Veränderer“ ( http://quovadix.de )

Matthias Leo Webel
Lerncoach & Multitalent ( http://edumentu.de )

Melanie Mittermaier
Liebe, Freiheit, Spiritualität ( http://liebeleben.me )

Nancy Wilhelm
Traumjob-Finderin ( http://nancy-wilhelm.de )

Nicolai Westphal
Veränderungs-Coach ( http://masteryourlife.de )


Und hier kommen meine 11 Fragen an euch:

1. Was ist dein Lebensmotto, dein Leitgedanke oder Spruch?
2. Was hat dich dazu gebracht, dein Business/deinen Blog aufzuziehen?
3. Was macht dich glücklich?
4. Wann/Worüber hast du zuletzt so richtig herzlich gelacht?
5. Was war das schönste Geschenk, das du jemals bekommen hast?
6. Welchen Blogartikel hast du zuletzt gelesen?
7. Welchen Tipp würdest du anderen Bloggern geben?
8. Welches Vorbild würdest du gerne einmal persönlich treffen, und warum?
9. Welche Fähigkeit/Welches Talent würdest du gerne besitzen?
10. Was ist dein Lieblingslied (aktuell oder generell) und warum?
11. Wenn du nur noch ein Jahr zu leben hättest – was müsstest du unbedingt tun?


So gibst du den Award weiter:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke seinen/ihren Blog in deinem Beitrag
  • Beantworte die 11 Fragen, welche dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 3 bis 8 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was Sie tun müssen.
  • Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.
  • Das Logo „Liebster Award“ kannst du hier herunterladen.

 

Noch einmal danke an Sandra, und ich freue mich schon auf die Artikel von Anne, Lilli, Matthias, Melanie, Nancy und Nicolai!

Alles Liebe,
Sabine

 

On the radio (again)

Whoop whoop – wieder ab ins Studio B-)
Ich darf heute eine Stunde über mein Buch quatschen UND eine Slamtext-Premiere gibt´s auch 🙂

Du willst live mithören? Dann klick um 11 Uhr auf http://www.campusradio.at/?page_id=167

Keine Zeit? Kein Problem! Der Beitrag kommt ins Archiv und den Link gibts dann in den nächsten Tagen.
Und jetzt: Wünscht mir Glück *aufgeregt*

Sabine for Bestseller – JA, ich bin dabei!

Wahnsinn, was war der März bitte für ein uuunglaublicher Monat!
4 tolle Slam-Auftritte (einer davon sogar im Radio … Eröffnungsbeitrag der Sendung „Literaturwerkstatt“) UND die „Kindle Challenge“ gemeistert – und noch so viele andere (heraus-)fordernde Situationen – eigentlich bräuchte ich jetzt Urlaub, aber ab kommender Woche heißts wieder Gas geben fürs Studium, da ist einiges, ähm,  liegen geblieben …

WIE AUCH IMMER:
Leute, ich bin so unpackbar stolz: Heute ist MEIN 1. BUCH auf Amazon erschienen 🙂
Doch bevor ich euch Details verrate, brauche ich noch kurz eure Aufmerksamkeit:

 

Ziel der Kindle Challenge:kindle-challenge-2015-badge

  • Innerhalb der 1. Verkaufswoche (3.-10. April) in den Top 3 meiner Kategorien landen
  • Mehr Exemplare meines Buches verkaufen als meine MitbewerberInnen

 

Dabei sein ist natürlich schön – doch ich hab in den letzten 4 Wochen so viel Zeit, Liebe und Energie in dieses Projekt gesteckt, dass ich das Ding jetzt auch gewinnen will 😉 Und das schaffe ich nur mit eurer Unterstützung!
(WICHTIG: Du brauchst dafür keinen Kindle oder anderen eBook-Reader; Amazon bietet auch Downloads auf Smartphone, Tablet oder PC an!)

 

WIE DU MIR HELFEN KANNST:Mein 1. Buch

  • Mein eBook zum absoluten Osterhasen-Spezialpreis von nur 0,99 Euro (!!) kaufen. (ACHTUNG: Dieser Preis gilt nur für ganz kurze Zeit, nächste Woche wird bereits erhöht)
  • Allen weitererzählen bzw. den Link zum Buch weiterschicken an alle, die sich dafür interessieren könnten – je mehr Leute, desto besser!
  • Reinschmökern und eine kleine Rezension für mein Buch schreiben.

 

Du willst sofort mehr erfahren und reinlesen?
Dann klicke jetzt HIER oder auf das Buchcover (nochmal danke, Katrin – es sieht absolut zauberhaft aus!!).
Und schon vorab DANKE für eure Mithilfe, das bedeutet mir echt viel …
Freue mich wie immer über Feedback, und bis dahin: Alles Liebe!!

Der März wird groß!

Hab mich Anfang des Jahres mit einem Slam-Kollegen unterhalten und ihn gefragt, wie er das eigentlich schafft bei so vielen Veranstaltungen als Fixstarter aufzutreten während ich mir immer wieder den Nervenkitzel antue, mich auf die offene Liste setzen zu lassen und erst vor Ort erfahre, ob ich als Teilnehmerin gezogen wurde…was meist nicht der Fall war.

Er meinte: „Naja, mittlerweile kenn ich halt fast alle Veranstalter und die kommen dann meistens auf mich zu und fragen ob ich da und da Zeit habe. Aber anfangs gings mir genauso wie dir – bleib einfach dran, das wird schon!“

Ich bin drangeblieben, hab mich auf diversen Veranstaltungen blicken lassen, mit Leuten gesprochen und…es hat sich ausgezahlt: Bin UNFUCKINGFASSBAR stolz drauf, dass ich im März als Fixstarterin für 3 tolle Poetry Slams angefragt wurde – kanns kaum erwarten!!!

Für alle, die dabei sein wollen:

  • Freitag, 13. März, 20 Uhr @ Literaturhaus, 1070 Wien (powered by Diana Köhle)
  • Donnerstag, 19. März, 20 Uhr @ Hundsturm, 1050 Wien (powered by Mieze Medusa und Yasmin Hafedh)
  • Freitag, 27. März, 19.30 Uhr @ Arena Bar, 1050 Wien (Rotlichtslam powered by Alice Reichmann in einem ehemaligen Puff…wie geil wird das?!)

Es ist auch noch was anderes Cooles in Planung, aber das verrate ich heute noch nicht 😉
Jetzt heißts mal wieder Texte schreiben und trainieren..

Going public – jetzt wird´s groß!

Es ist Mitte November. Ich erhalte die Anfrage, ob ich Interesse daran habe, einen meiner Texte in einer Fachzeitschrift zu veröffentlichen. HALLOOO? Ja, Wahnsinn 🙂

Das wirft allerdings ein paar Fragen auf, die ich mir bislang nicht gestellt hatte:
Kann so eine Veröffentlichung vergütet werden?
Brauche ich dafür einen Vertrag?
Wie lange will ich meine Texte eigentlich noch auf Anfrage per Mail verschicken?
Wird es nicht langsam Zeit, sie in Eigenregie zu veröffentlichen?
Wenn ja, wo?
Und (wie) kann ich sie urheberrechtlich schützen lassen?

Zum Glück bekomme ich ein paar hilfreiche Tipps, und zwei Wochen sowie einige bürokratische Hürdenläufe und technische Herausforderungen später ist es soweit: Meine Texte werden von der Literar Mechana geschützt, von T.O.M. gemonitored (und bei genügend Aufrufen sogar vergütet) und vor allem… *trommelwirbel*… reimfieber ist online 😀

Bin superstolz auf meine kleine Website und hoffe, sie gefällt euch auch!
PS: reimfieber gibt´s jetzt auch auf Facebook – like & share it!

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