Ja, ich bin noch da

Liebe Leute,
falls ihr euch gewundert habt, warum es in letzter Zeit so ruhig geworden ist um mich und reimfieberTV:

Ich mache Bühnenpause.

WAS? WARUM DAS DENN?!

Hm, mehrere Gründe:
Erstens: Ich unterrichte seit kurzem an einer Schule. Ist ziemlich cool, aber auch echt ressourcenintensiv weil neu und viel und boah und so. Eingewöhnung eben.
Zweitens: Die Nachmittage verbringe ich meist mit meinen Nachhilfe-Kids.
Drittens: Meine Kreativität fließt im Moment neben dem Unterrichten auch in das supercoole Volksschul-Projekt „Die Monsterfreunde“ (für die schreibe ich nämlich Abenteuergeschichten, Unterrichtsinhalte und Songtexte).

20170119_194307_1Am Abend bin ich dann irgendwie verdammt müde und hänge lieber mit meiner supersüßen Katze am Sofa rum als in Backstageräumen und im Scheinwerferlicht.
Außerdem steh ich zurzeit voll auf Schlafen, denn anders komm ich um 6 Uhr früh nicht gut gelaunt aus den Federn 😉

ABER:

Poetry Slam ist immer noch ein superwichtiger Teil meines Lebens (ich bringe es den Kids in der Schule bei, plane und halte Workshops, mische bei Events in der Planung und Bewerbung mit usw.).
Und so wie ich mich kenne, wird´s mich eh bald wieder mit frischen Texten auf die Bühne ziehen weil ich dieses Gefühl doch vermisse 😉

Freu mich schon sehr darauf, wenn´s wieder soweit ist und werde euch natürlich über mein Comeback informieren!

Bis dahin alles Liebe,
Sabine

reimfieberTV – jetzt gehts los

Computerlogbuch, Sternzeit 2106,16. Captain Sabine:
Mehr als 200 (!!) Personen haben sich mittlerweile auf Facebook als reimfieber-Fans geoutet. Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer Schritt für meine Kunst. An dieser Stelle ein *juhuiii!!*

Zu Jahresbeginn habe ich die 200-Fans-Marke nämlich als Startschuss für ein Projekt definiert, mit dem ich meine (welt-)weit verstreute Online-Community noch viel mehr in mein kleines PoetrySlam-Universum einbeziehen möchte.

„Cool, und wie wird das funktionieren?“

Tja, in den unendlichen Weiten des Weltraums wurde soeben ein neuer Stern entdeckt: Der reimfieber-Channel auf YouTube! Und dort wird mein neues Projekt zu Hause sein, das ich – sehr kreativ, ich weiß – reimfieberTV getauft habe.

reimfieberTVJa, das Logo ist „nur“ selbstgezeichnet, weil jetzt alles so schnell gegangen ist und viel wichtiger als die Optik sind bei diesem Projekt die Inhalte!
Ich hab mir so einiges überlegt für meine lieben Online-Fans und alle, die es noch werden wollen …

Bin gespannt wie´s euch gefallen wird und es geht bereits in dieser Woche los – schaut mal hier :

START: Freitag, 24. Juni 2016
Halbweihnachten also. Yeah! Am besten gleich den YouTube-Kanal abonnieren, dann verpasst ihr nichts.

PS: Weitersagen ausdrücklich erlaubt 😉

 

Webinar LIVESTREAM

Falls die Teilnahme via Google Hangouts nicht klappt – gute Neuigkeiten:
Ich hab rausgefunden, dass ich das Webinar live streamen kann, d.h. du solltest ab 20 Uhr hier zusehen können…wenn´s wahr ist…OMG ist das alles spannend, ich flipp aus Leute 🙂


http://48755.speechbox.de
Shoutbox

Anmeldeformular neu

Test

https://klicktipp.s3.amazonaws.com/userimages/24227/forms/13718/b6xzjr7z8z4837.html

 

https://klicktipp.s3.amazonaws.com/userimages/24227/forms/13718/b6xzjr7z8z4837.js

Geschafft!

das ist ein Test

Webinar-Premiere

Hab ich schon mal erzählt, dass ich Webinare liebe?
Nein, hab ich bestimmt nicht…aaalso:

Webinare sind Online-Seminare, bei denen ich bequem am Sofa sitzen und mir nützliche Infos zu Themen reinziehen kann, die mich interessieren – kostenlos. Wenn ich Fragen zu den Inhalten hab, kann ich diese schriftlich stellen und bekomme direkt Antwort von den Moderatoren. Und das Beste daran: Das Angebot wächst und wächst.

Schon eine ganze Weile schwirrt mir der Gedanke „Sowas will ich auch irgendwann mal veranstalten…“ durch den Kopf – dicht gefolgt von „…aber das ist sicher uuuuuur aufwendig mit der Technik.“
Damit wollte ich mich einfach nicht auseinandersetzen und außerdem hatte ich keine Ahnung, für wen ich so etwas anbieten sollte und worum es gehen könnte. Aber…

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JETZT HAB ICH ein Thema und ich kanns kaum erwarten (!!!) mit euch gemeinsam meine Webinar-Premiere zu feiern 🙂

 

Wann: Donnerstag, 21.01.2016, 20 Uhr*
Wo: Da, wo du gerade bist und eine gute Internetverbindung hast
Wie: Einfach deine Mailadresse eintragen und du bekommst sofort deine Einladung inkl. Zugangslink.
*Falls du da keine Zeit hast: Es wird eine Aufzeichnung geben – einfach Mailadresse eintragen und du bekommst alle Infos.

Achja, das Thema sollt ich vielleicht auch noch verraten….*trommelwirbel*:
„Wie du 2016 zum besten Jahr deines Lebens machst“

Klingt spannend? Ist es auch 😉
Das will ich sehen! (Achtung: Link bereits deaktiviert da Seminar schon abgelaufen)

ICH FREU MICH AUF DICH, DAS WIRD SUPER!
Alles Liebe,
Sabine

ACHTUNG, WICHTIGER TECHNISCHER HINWEIS:
Beim Klick auf die Links in diesem Beitrag solltest du zu einem kleinen Anmeldeformular gelangen und nach erfolgtem Ausfüllen erhältst du ein Mail an die von dir angegebene Adresse.
In diesem Mail befindet sich ein Bestätigungslink.
Diesen Bestätigungslink bitte UNBEDINGT anklicken, sonst gilt deine Anmeldung nicht als verifziert und ich darf dir nichts schicken. Im Zweifelsfall bitte via PC oder Laptop anmelden, das klappt zuverlässiger als via Smartphone!

Liebes Christkind

Du siehst & hörst hier nichts? Dann hol dir die Soundcloud-App!

Alle Jahre wieder…
sucht die Weihnachtszeit uns heim
alle Jahre wieder
sprechen Kinder ihren Reim

für Nikolaus und Tannenbaum,
Adventkranz und Geschenketraum,
für Rengetier und Weihnachtsmann
für Heiligabend und irgendwann
dreht dann auch wer das Radio auf
und es dröhnt Last Christmas raus

Alle Jahre wieder
versuch ich mich zu überwinden
alle Jahre wieder versuch ich
das alles schön zu finden doch..
ich BIN kein Freund der Weihnachtszeit
für mich ist Weihnachten, wenns schneit
und das tut´s seit ich Kleinkind war
nicht mehr dann, wenn sich´s ghört
jaaaaa okay – ich gesteh..
der Weihnachtsfrust
beginnt bei mir schon im August

wenn ich an der Kassa steh
und Lebkuchenberge seh
und kaum ist Halloween vorbei
bei Temperaturen wie Anfang Mai
wird die Ernährung umgestellt
auf Punsch und Kekse, und mit Geld
das wir meistens gar nicht haben

beginnt dann auf der ganzen Welt
das sinnentleerte Weihnachts-Shoppen
das kollektive Untergraben
des Rufes nach Besinnlichkeit
lässt sich in der Stadt nur stoppen
wenn´s wirklich einmal ordentlich schneit

Doch davon sind wir weit entfernt
denn laut Temperaturprognose
brauchen wir auch heuer wieder
keine lange Unterhose
auch Haube und Handschuh
kömma uns SCHENKEN
– welch treffendes Wortspiel
das gibt mir zu denken

Als „Grinch“ mich mancheiner bezeichnet
doch dem muss ich widersprechen
kein Fest der Welt will ICH ruinieren
will bloß die Illusion aufbrechen
von der rundum idyllischen, fröhlichen Zeit
weil das Klischee zum Himmel schreit
weil ich den Zirkus nicht versteh
das, was ICH mir wünsch ist: Schnee
und genau den krieg ich nicht 😦

Nur, dass mich keiner falsch versteht
auf Kälte könnt ich schon verzichten
doch der Gefrierpunkt ist recht nützlich
wenn´s drum geht, die Welt zu belichten
mit glitzernd tanzenden Kristallen
die lautlos auf die Erde fallen
alles in kühle Watte hüllen
und mein Herz mit Freude füllen
denn nur die weiß bedeckte G´stettn
kann mir den Weihnachtsfrieden retten…

Ich merk ich schweif vom Thema ab
es sollt nicht bloß ums Wetter gehen
mein Blues ist viel facettenreicher
wer jetzt gut aufpasst, wird’s verstehen
denn während in den letzten Tagen
die Massen in Geschäfte trieben
und sich durch Einkaufsstraßen schoben
bin ich lieber zuhaus geblieben
hab ein paar Kerzen angezündet
und einen kleinen Brief geschrieben:

***********************************

Liebes Christkind!

Bevor du was sagst – ich weiß, ich weiß,
für die Klimaerwärmung kannst du einen Scheiß
und ja, ich hab schon eingesehen
das mit dem Schnee wird auch heuer nicht gehen
doch ob du´s glaubst oder nicht
diesmal ist das okay
weil ich heuer nicht
trotzig wie sonst vor dir steh
und dir damit auf die Nerven geh
sondern weil ich heuer erstmals versteh
wie viele (!!) den Weihnachtsfrieden nicht kennen weil sie…
zurzeit um ihr Leben rennen

und die, die schon entkommen konnten
und wochenlang nirgendwo wohnten
sondern marschierten soweit ihre Füße sie trugen
hinter sich ein Leben total aus den Fugen
geraten ohne dass sie das jemals so wollten
getrieben vom Wunsch, ihre Kinder die sollten
es irgendwo anders besser haben
doch auch hier offenbart sich der Graben

weil wir „Let it snow“ und „Last Christmas“ hören
während Bomben all das, was sie liebten, zerstören
weil sie sich voll Angst aneinander krallen
wenn wir zu Silvester mit Korken knallen

weil Eltern ihren weinenden Kindern
irgendwie erklären müssen
dass Menschen in der 1. Welt
aus Spaß mit den Raketen schießen und
Explosionspanik nicht kennen
denn sie mussten noch nie um ihr Leben rennen.

Das alles ist mir klar geworden
das, und dass bei all den Morden
bei diversen Attentaten
Zivilisten statt Soldaten
für ihr Land gefallen sind
und ja, das schockiert uns für einige Tage
doch wir vergessen, werden blind
für all die tragischen Verluste
wenn wir nicht selbst betroffen sind

geben Millionen aus für Dinge
die wir in Wahrheit gar nicht brauchen
raunzen über die Wirtschaftskrise
beim Obst-ins-Schokofondue-Eintauchen

und bedauern, dass uns die Hosen
in ein paar Tagen nicht mehr passen
weil wir´s beim besten Willen nicht schaffen
das Keksefuttern sein zu lassen!!

Liebes Christkind
ich will heuer keine Geschenke
ich hab was ich brauch
bin zufrieden und denke:
Diesmal will ich einfach nur…dankbar sein.

Und wenn am Heiligen Abend,
das schwör ich ganz fest
vor oder während oder nach dem Fest
vor meiner Tür zwei Menschen stehen
die müde sind vom langen Gehen
auf der Suche nach einem Ort zum Schlafen

sag ich nicht: „Dort bei den Schafen
könnt ihr bleiben, dort drüben im Stall!“
Denn das war vor 2000 Jahren der Fall
und ich würd mich extrem genieren
ließ ich sie noch einen Schritt mehr marschieren

Wenn ich mich heute in mein Bett leg
im geschützten, warmen Raum
wissend, dass ich sicher bin
und gleich in einem schönen Traum

dann hoffe ich für alle,
denen dieser Luxus fehlt
dass DU, liebes Christkind, Hoffnung bringst
denn der Glaube an Frieden ist das, was zählt
nur DARUM sollt es zu Weihnachten gehen
Hey Christkind, wart – ich wünsch mir doch was:
Lass das die Menschheit endlich verstehen…!

********************************************

Markt und Straßen stehn verlassen
still erleuchtet jedes Haus
der Weihnachtsglanz wird bald verblassen
auch meine Geschichte ist gleich aus

doch sollte irgendwer von euch
doch eine Schneeflocke entdecken
bitte einfach an mich denken und sie
in meine Richtung lenken
denn genau so leicht ist es,
Frieden zu schenken..

Slam B – endlich gewonnen!

Bei keinem Slam war ich in diesem Jahr öfter als beim monatlichen SLAM B im Literaturhaus. Warum?

Diana Köhle Slam BWeil´s dort schön ist. Weil die Räumlichkeiten und das Publikum dort irgendwie anders sind, und ich mag anders. Und natürlich weil Diana Köhle, die Frau mit den Seifenblasen und mittlerweile Schlüsselfigur meiner „Karriere“, den ganzen Spaß moderiert.

Im Februar war ich zum 1. Mal dort bei der Jubiläumsausgabe, dem 50. Slam B. Und ich hab Feuer gefangen.
slamBEs ist Tradition, dass erst vor Ort aus den zahlreichen Anmeldungen heraus per Glücksfee aus dem Publikum live gelost wird, wer an diesem Abend auf die Bühne darf. Das ist zwar Nervenkitzel pur, aber so läuft es dort eben. Ich hatte Anfängerglück und konnte auftreten. Ein richtig toller Abend war das, ich bin fast heimgeschwebt danach weils einfach schön war…werd nie die Szene vergessen als ich danach auf die U-Bahn wartend von zwei älteren Damen angesprochen wurde: „Also IHR Text hat uns heute besonders gefallen…sagen Sie, welches Versmaß war das eigentlich?“ Ich hatte keine Ahnung, hab mich aber gefreut (und gleich am nächsten Tag über Versmaße schlau gemacht).

Danach bin ich immer mal wieder im Literaturhaus gewesen – einmal in der Vorrunde und ansonsten im Zuschauerraum, da ich kein Losglück hatte. Im Oktober durfte ich dann spontan vor dem Finale als „Opferlamm“ auftreten (= Publikumsanheizer außer Konkurrenz) und gestern, beim letzten Slam B des heurigen Jahres, hats mich wieder hingezogen.

18 Anmeldungen. 12 Bühnenplätze. Die Glücksfee zieht im Laufe des Abends die Namen von 9 Slammern und 3 Slammerinnen, die in 3er-Gruppen antreten und um einen Finalplatz rittern. Eine der drei Frauen war ich, und ich konnte mich tatsächlich fürs Finale qualifizieren 🙂
Viele nette Gespräche in der Pause, ein bisschen Frischluft und Blödeln mit den Kollegen, nochmal kurz den Text durchgehen, lange in der Kloschlange stehen (aber auch da verging die Wartezeit dank Plauderei ungewöhnlich schnell) und dann gings schon ab ins Finale, das ich mit Startnummer 3 als einzig verbliebene weibliche Teilnehmerin bestreiten durfte. Ob das wohl am neuen T-Shirt lag?!

Lange Rede, kurzer Sinn: Der Gedanke, den ich mittags hatte, nämlich: „He, ich hätte echt Bock, diesen letzten Slam B 2015 zu gewinnen“, hat sich wohl im Universum rumgesprochen:
DSCN8124_1Ich bin um eine Siegerkette (den goldenen Stift), zwei schöne Paper-Oh´s (ich glaub ich hab heuer mehr Notizbücher gewonnen als ich je vollschreiben kann), eine Ausgabe der „Reportagen“-Anthologie, ein Halbjahresabo vom „Falter“ und eine Stofftasche (wer mich kennt, weiß, dass ich schwarze Stofftaschen liebe) reicher.

Und um neue Fans – ja, es fühlt sich immer noch komisch an, dieses Wort mit meinem Tun in Verbindung zu bringen („Ich schreib doch einfach nur Texte…“), aber ich glaub langsam sollt ich mich dran gewöhnen *grins*.

slamb_dezemberSchließlich ist genau das das Allerschönste – wenn du im Anschluss von Jung und Alt Komplimente für deine Texte kriegst die der Künstlerseele total unter die Haut gehen, wenn dir Hände geschüttelt werden, wenn du gefragt wirst ob und wo man deine Texte nachlesen kann (also die Idee mit den Visitenkarten hat sich echt schon bewährt!), wenn du danach noch mit wunderbaren Leuten zusammensitzt und über Gott und die Welt plauderst und einfach froh und dankbar bist, dass du das alles erleben darfst.

 

Am 15. Jänner startet der Slam B ins neue Jahr – und als Siegerin der Vorveranstaltung wird es meine ehrenvolle Aufgabe sein, den Abend als Opferlamm zu eröffnen. Freu mich schon drauf!! 🙂

Das Christkind war schon da

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht:
Anfang Dezember 2014, also vor etwa einem Jahr, ging reimfieber im Web und auf Facebook online.

Ich kann mich noch erinnern, dass ich mir damals quasi ein Einstandsgeschenk gemacht und meine ersten Merchandising-Artikel designed habe. Und weil die Tragetasche vom ständigen Gebrauch mittlerweile ein Loch bekommen hat und eins der T-Shirts versehentlich in der 60°Grad-Wäsche gelandet und eingegangen ist, dachte ich mir:

Hey, Merchandising Fanartikel reimfieberWeihnachten kommt bald, es wird Zeit für ein Geschenk…von mir und für mich, für das schönste Projekt meines bisherigen Lebens, das seit Frühjahr 2014 wächst und gedeiht und sich immer mal wieder neu präsentieren darf und einfach SO VIEL SPASS macht 🙂
Wie findet ihr das? (Und nein, die Antwort „Bei Thalia“ gilt nicht!)

PS: Das schwarze Shirt durfte bereits Bühnenluft schnuppern und hat sofort Glück gebracht – aber das ist eine andere Geschichte.. 😉

 

Bühnenjunkie-November

Insgesamt 5 Auftritte, 4 davon innerhalb von 10 Tagen und 2 Siege…jaaaaa, langsam werd ich bühnensüchtig 😉 Ist ja auch kein Wunder bei all den tollen Veranstaltungen, neuen Einladungen, inspirierenden Begegnungen und lauter Slamily…aber mal alles der Reihe nach:

@PH
Fotograf: Reinhard ReisenbergerHier hat alles angefangen, hier bin ich Lokalmatadorin. Und weil´s langsam Zeit wird, mich darum zu kümmern, dass ich nicht die einzige Slammerin im Haus bleibe, durfte ich beim Konzert der OpenMic-Sessions als Vertreterin für Poetry Slam auf die Bühne und ein wenig Werbung machen. Die Veranstaltung war so gut besucht, dass wir noch extra Stühle in den Festsaal holen mussten – ein gelungener Abend!

@Dialekt-Slam

dialektslam1Fast ein halbes Jahr lang hab ich den lieben Tschif, Slam-Urgestein und Veranstalter des einzigen regelmäßigen Dialekt-PoetrySlam, warten lassen – aber dann hab ich endlich einen Dialekt-Text geschrieben und bin damit im Wiener Kulturverein „Tschocherl“ aufgetreten. Es war schon überraschend, tatsächlich im Finale zu landen – und dann auch noch als Siegerin heimzugehen (wie Tschif das bereits Wochen zuvor prophezeiht hatte), das war schon lustig 🙂

@Landesmeisterschaften Wien-Niederösterreich

wn-slam-passIn diesem Jahr fanden zum 1. Mal die Landesmeisterschaften für Wien & Niederösterreich statt:
3 Tage, 24 PoetInnen, 5 Wettbewerbe, 2 Locations. Große Sache!
Dass ich den Einzug ins Finale um sagenhafte 0,5 (!!) Punkte verpasst hab, war zugegeben ziemlich bitter. Dass Alice Reichmann aber im Palais Eschenbach letztlich den Titel samt dazugehörigem Cape holen konnte, hat mich wieder versöhnt 😉
Ich freu mich aufs nächste Jahr!

 

@Stummgabel-Slam

stummgabel2_2Pech bei den Meisterschaften, Glück beim Los ein paar Tage später! Als Starterin von der offenen Liste durfte ich gegen hochkarätige Konkurrenz um die wohl begehrteste Gabel der Slamszene rittern. Und was soll ich sagen – der Abend war dermaßen wundervoll dass ich ihn ganz klar als Highlight-Sieg 2015 abspeichere 🙂

@Museumsquartier

MQ-SabineBoatOfHope1Eben noch 15 Grad plus mitten im November, und dann findet der „Boat of Hope“-Slam unter freiem Himmel statt und wir stehen alle unter Regenschirmen und frösteln. Wir konnten die Leute aber trotzdem zum Stehenbleiben und Zuhören bringen weil sowohl Texte als auch PoetInnen Spitzenklasse waren!

Die Liste hätte tatsächlich noch weitergehen können – wenn ich nicht fürs Studium pausieren hätte müssen (abends Bühnen rocken und dann am nächsten Tag vor 6 Uhr aufstehen und unterrichten geht sich energiemäßig leider nicht aus). Also selbstverordnete Bühnenabstinenz, aber große Freude über die vergangenen Wochen und riesige Vorfreude auf die Events im Dezember.

Manchmal frag ich mich, wie ich so lange ohne Slam leben konnte 😉

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