Der „Liebster Award“ für meinen Blog

Ach, ist das schön 🙂

LiebsterAward_3lilapplesDa hat meine liebe Challenge-Kollegin Sandra Cugier ( http://meinehypnose.de/ ) doch glatt REIMFIEBER für den „Liebster Award“ nominiert!! Danke Sandra, ich freu mich 🙂
(Ein Grund mehr, mein *work in progress*-Projekt voranzutreiben…)

 

Was ist / kann / macht der Liebster Award?
Im Sinne der weiteren Vernetzung und Bekanntmachung von Blogs können hier von jedem/jeder Nominierten weitere Blogger-KollegInnen vorgestellt werden.
Wer nominiert wurde, darf zuerst die Fragen des Nominierenden beantworten und dann eigene Fragen auflisten, welche dann von den neu Nominierten beantwortet werden.

Wozu das Ganze?
Naja, wie gesagt: Um bestimmten Blogs zu mehr Bekanntheit zu verhelfen und die Gesichter, die hinter diesen Projekten stecken, ein Stück mehr ins Rampenlicht zu holen 🙂

Soviel zur Theorie, und jetzt
– beantworte ich die Fragen von Sandra
– präsentiere ich euch die BloggerInnen, die ich heute nominieren möchte
– kommt die Liste mit den Fragen für meine Nominierten

Los geht´s!

Sandras 11 Fragen & meine Antworten dazu

1. Was ist Dein Lebensmotto, Dein Leitgedanke oder Spruch?
Hm, da gibt es für jede Kategorie etwas!
Lebensmotto: Das Leben ist mein Spielplatz.
Leitgedanke: Was willst du (jetzt) wirklich und was kannst du ganz konkret dafür tun?
Spruch: Weil du´s kannst!

2. Was ist Deine größte Herausforderung in Deiner Selbstständigkeit?
Ich bin momentan Studentin und noch nicht selbständig. Ich glaube, die größte Herausforderung besteht für mich erst einmal darin, mich klar zu positionieren, da es mich im Moment noch in verschiedene Richtungen zieht. Darüber hinaus glaube ich, dass es sehr viel Flexibilität erfordern wird und viele Dinge nicht genau so laufen werden wie ich mir das vorstelle (aber da sind meine derzeitige Ausbildung und meine Arbeit mit Kindern schon mal gutes Training, und auch meine Auftritte lehren mich viel 😉 )

3. Was tust Du, wenn Dir Deine Ideen ausgehen?
Ganz ehrlich? Das passiert mir selten – meist sind es eher zu viele auf einmal!
Wenn ich aber doch einmal festhänge, dann mache ich einfach etwas komplett anderes: Spazieren gehen, eine Runde schlafen, Gitarre spielen, mit jemandem plaudern, einen Roman lesen, mir eine Meditations-CD anhören oder Blogartikel lesen bzw. Podcasts von Menschen hören, die mich immer wieder inspirieren und meinen Geist in konstruktive Bahnen lenken, wenn er sich verlaufen hat.

4. Worüber machst Du Dir die meisten Gedanken?
Über Menschen, die Potenziale haben, die sie aus verschiedenen Gründen (noch) nicht leben. Über Kinder, die an ihren Fähigkeiten zweifeln, weil sie auf ihre schulischen Leistungen reduziert werden. Über Sozialsystem, Arbeitsmarkt, Wirtschaftsdiktatur, Umweltverschmutzung und darüber, wie man Menschen Lust darauf machen kann, ihren Verstand und ihre Kreativität zum Wohle vieler, wenn nicht aller, einzusetzen. Darüber, wie ich meine Zukunft gestalten will und worüber ich wohl meinen nächsten Poetry Slam-Text schreiben werde.

5. Worüber würdest Du gerne ein Buch schreiben?
Mein Erstlingswerk ist ja gerade erst auf Amazon erschienen, und ich kann es kaum erwarten, die nächsten Projekte zu starten! Es wird sicher noch einmal in Richtung Ratgeber gehen, aber ich möchte auch neue Genres (Romane, Kinderliteratur) ausprobieren.

6. Welchen Blogartikel hast Du als letztes gelesen?
„Eine miese Lüge, die uns das Leben kosten kann“ von MyMonk alias Tim Schlenzig

7. Welchen Tipp würdest Du anderen Bloggern geben?
Verstellt euch nicht und denkt nicht zu viel über die Wortwahl nach. Schreibt so, wie ihr sprecht, das macht euch authentisch. Und authentische Menschen schreiben authentische Texte. Genau darum geht´s für mich beim Bloggen.

8. Welche drei Wünsche sollte Dir die gute Fee erfüllen?
– Gesundheit und Kraft, um meine Visionen zu verwirklichen ohne mich dabei auszubrennen.
– Weiterhin Menschen in mein Leben schicken, mit denen ich auf einer Wellenlänge bin und sein kann.
– Wenn ich mir jetzt den vielzitierten Weltfrieden oder das Ende der Umweltzerstörung, der Hungersnot, der Armut oder Unterdrückung wünsche, komme ich mir vor wie ein Model nach der Überreichung der Siegesschleife.
Ich wünsche mir das zwar alles, aber nicht direkt von der Fee – sondern von uns Menschen. Darum wär´s toll, liebe Fee, wenn du uns – vielleicht in Kooperation mit dem Sandmännchen – Bilder und Ideen von einer besseren Welt in unsere Träume zauberst, damit wir beim Aufwachen motiviert sind, gemeinsam etwas zu bewegen.

9. Was möchtest Du Deinen Klientinnen vermitteln, weitergeben?
Als Poetry Slammerin: Meine Texte – auf dass sie etwas in ihnen berühren.
Als angehende Lehrerin und Coach: So ziemlich alles, was ich in meinem Buch geschrieben habe… du brauchst nicht perfekt sein, sei mutig, finde heraus was dich glücklich macht, gib deinem Leben DEINEN Sinn, lass dir von niemandem deine Träume ausreden, sage Nein wenn du Nein denkst, usw.
Aber in jedem Fall meinen Spruch: „Ich glaube an dich. Warum? Weil du´s kannst!“

10. Welches ist Dein Krafttier – im Wasser, in der Luft, auf Erden?
Ich hab tatsächlich einmal mein Krafttier ermitteln lassen vor einigen Jahren – es ist das Reh. Wenn ich mir jetzt zusätzlich welche aussuchen könnte, würde ich an Land den schwarzen Panther wählen, in der Luft den Adler und im Wasser das Seepferdchen.

11. Wo befindet sich Dein Kraftort?
Ich tanke viel Kraft aus der Natur und in der Nähe von Wasser. Dafür habe ich mehrere Plätze, die ich gerne aufsuche. Aber am wichtigsten ist mir mein Zuhause, denn von hier aus starte ich, um die Welt zu erobern 🙂

 

Ich nominiere folgende BloggerInnen:

Anne Heintze
Expertin für Hochsensibilität & Co. ( http://open-mind-akademie.de )

Brigitte Kräußling
Potenzial- & Selbstwertcoach ( http://www.kompetenzzentrum-saarland.de )

Elke „Lilli“ Dola
Rebellin bei „Die Veränderer“ ( http://quovadix.de )

Matthias Leo Webel
Lerncoach & Multitalent ( http://edumentu.de )

Melanie Mittermaier
Liebe, Freiheit, Spiritualität ( http://liebeleben.me )

Nancy Wilhelm
Traumjob-Finderin ( http://nancy-wilhelm.de )

Nicolai Westphal
Veränderungs-Coach ( http://masteryourlife.de )


Und hier kommen meine 11 Fragen an euch:

1. Was ist dein Lebensmotto, dein Leitgedanke oder Spruch?
2. Was hat dich dazu gebracht, dein Business/deinen Blog aufzuziehen?
3. Was macht dich glücklich?
4. Wann/Worüber hast du zuletzt so richtig herzlich gelacht?
5. Was war das schönste Geschenk, das du jemals bekommen hast?
6. Welchen Blogartikel hast du zuletzt gelesen?
7. Welchen Tipp würdest du anderen Bloggern geben?
8. Welches Vorbild würdest du gerne einmal persönlich treffen, und warum?
9. Welche Fähigkeit/Welches Talent würdest du gerne besitzen?
10. Was ist dein Lieblingslied (aktuell oder generell) und warum?
11. Wenn du nur noch ein Jahr zu leben hättest – was müsstest du unbedingt tun?


So gibst du den Award weiter:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke seinen/ihren Blog in deinem Beitrag
  • Beantworte die 11 Fragen, welche dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 3 bis 8 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was Sie tun müssen.
  • Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.
  • Das Logo „Liebster Award“ kannst du hier herunterladen.

 

Noch einmal danke an Sandra, und ich freue mich schon auf die Artikel von Anne, Lilli, Matthias, Melanie, Nancy und Nicolai!

Alles Liebe,
Sabine

 

Mai, wie schön!

Der März war groß, und auch der Mai wird mega 🙂

Habe wieder die Ehre, bei ein paar hochkarätigen Veranstaltungen aufzutreten, die da wären:

1) Herdsmileyenslam
2) Slam Cup
3) philo.slam

 

Alle Details dazu findest du unter Termine!
Vielleicht sehen wir uns ja?
Falls nicht: Ich werde natürlich berichten…

Alles Liebe,
Sabine

 

Nur noch ein Jahr

Du siehst & hörst hier nichts? Dann hol dir die Soundcloud-App!

Kennst du das auch?
Ich hab öfter so Phasen
wo Gedanken durch mich rasen
so schnell, dass mir fast schwindlig wird

Ich bin immer recht verwirrt
wenn ich zu viele Sachen tu
mein Geist, der kommt dann nicht zur Ruh
und ich vergess, was wirklich zählt
nämlich – dass man sich nicht quält

wenn´s dann doch mal still wird
tief in mir drin
ziehts mich zu größ´ren Fragen hin…

Mal angenommen, dir wär klar
du hast ab heute noch ein Jahr
nur noch ein Jahr und dann wär sie vorbei
deine Zeit auf der Erde – du wärst nicht mehr dabei

Hätt ich nur noch ein Jahr zu leben
würd ich sofort allen vergeben
die mir wehgetan haben
und nicht gut zu mir waren
– vor allem mir selbst

Statt „Wie geht´s?“ würd ich fragen:
„Bist du tatsächlich glücklich?“
Und wenn du´s nicht weißt:
„He…was willst du wirklich?“

Ich würd auf alle Zweifel pfeifen
mich strecken, nach den Sternen greifen
mich fragen, was ich immer schon wollte
anstatt mir zu sagen, dass ich das jetzt nicht sollte

Hätt ich nur noch ein Jahr zu leben
ich würde nicht an Altem kleben
sondern Dinge verschenken,
die ich nicht mehr brauch
und mich nicht länger ärgern,
dass ich immer noch rauch

ich würde Menschen umarmen,
die ich gar nicht kenn
und mir nichts daraus machen
wenn ich morgens verpenn

Ich würde mich nicht mehr selbst bescheißen
sondern das Steuer an mich reißen
anstatt Dingen nachzurennen
die mich vom Glücklichsein abtrennen

Jeden Tag so zu leben
als ob´s der letzte wär
klingt nach einem guten Plan
aber im Alltag fällts oft schwer
zwischen Terminen und Pflichten
und sonstigen Geschichten

doch ich werd´ das überwinden
und eine Lösung für mich finden
damit ich am Ende sagen kann:
Ich hab mein Leben nicht vertan…

 

Hätt ich nur noch ein Jahr zu leben
würd ich der Welt noch viel mehr geben
von dem, was in mir verborgen ist,
würd tagsüber neue Texte schreiben
sie euch abends um die Ohren reiben

würd auf die Straße gehen und singen
anstatt mit Bühnenangst zu ringen
meine Gitarre würde im Park erklingen
und die Leute dort zum Lächeln bringen

Ich würde meine Meinung sagen
so laut, dass mich jeder hört
und ich würd mich nicht mehr fragen
ob das irgendjemand stört

Den Menschen die ich liebe
würd ich jeden Tag sagen
wie froh ich bin, dass es sie gibt
und ich würde nie mehr klagen

über Stress und über´s Wetter
würd mit niemandem mehr streiten
und wär auch zu all jenen netter
die mir eher Frust bereiten

Hätt ich nur noch ein Jahr zu leben
würd ich es zum Event erheben
Ich würd ein Floß aus Holzbrettern bauen
und mich damit aufs Wasser trauen

Würd mir Seifenblasen kaufen
und durch Weizenfelder laufen
Würd einen großen Schneemann bauen
mich samt Snowboard in den Tiefschnee hauen

Ich würd nochmal ans Meer fahren
um die Wellen zu sehen
und barfuß durch den nassen Sand
am Strand entlang spazieren zu gehen

Mit einem Zelt im Wald übernachten
und dann morgens ganz still
den Sonnenaufgang betrachten

Ich würde öfter Pausen machen
und einmal täglich so viel lachen
dass ich fast vom Sessel flieg
und Bauchmuskelkater krieg

Hätt ich nur noch ein Jahr zu leben
ich würd nach meinen Träumen streben
Ich würde Kinderbücher schreiben
und wenn ich zu Thalia geh
platzen vor Stolz wenn ich meine Geschichten
dort in den Regalen stehen seh

Würd nur mehr das tun
was ich mag und gut kann
würd den Augenblick genießen
und zwar ohne Masterplan


Jeden Tag so zu leben
als ob´s der letzte wär
klingt nach einem guten Plan
aber wann fang ich damit an?
Nach den Terminen, den Pflichten
und sonstigen Geschichten?

Nein…ich muss das überwinden
und eine Lösung für mich finden
damit ich am Ende sagen kann:
Ich hab mein Leben nicht vertan…

Wir könnten so viel mehr
doch wir tun es leider nicht
sondern verschieben es auf morgen
auf einen Tag ganz frei von Sorgen

aber wenns blöd läuft
kommt der nie
und wir verstehn die Ironie
erst viel zu spät
nämlich dann,
wenn nichts mehr geht

Der allerletzte Tag
wurde uns allen mitgegeben
denn in Wahrheit ist der Tod
das einzig Sichere im Leben

und niemand kann dir sagen
wieviel Zeit dir wirklich bleibt
weil das Schicksal Ablaufdaten
mit unsichtbarer Tinte schreibt

Mal angenommen dir wär klar
du hast ab heut nur noch ein Jahr…
würdest du dann auch aufwachen
und vieles einfach anders machen?

Jeden Tag so zu leben
also ob´s der letzte wär
klingt nach einem guten Plan
ich glaub ich fang gleich heute an
damit ich schon morgen sagen kann:
Ich hab mein Leben nicht vertan.

On the radio (again)

Whoop whoop – wieder ab ins Studio B-)
Ich darf heute eine Stunde über mein Buch quatschen UND eine Slamtext-Premiere gibt´s auch 🙂

Du willst live mithören? Dann klick um 11 Uhr auf http://www.campusradio.at/?page_id=167

Keine Zeit? Kein Problem! Der Beitrag kommt ins Archiv und den Link gibts dann in den nächsten Tagen.
Und jetzt: Wünscht mir Glück *aufgeregt*

Sabine for Bestseller – JA, ich bin dabei!

Wahnsinn, was war der März bitte für ein uuunglaublicher Monat!
4 tolle Slam-Auftritte (einer davon sogar im Radio … Eröffnungsbeitrag der Sendung „Literaturwerkstatt“) UND die „Kindle Challenge“ gemeistert – und noch so viele andere (heraus-)fordernde Situationen – eigentlich bräuchte ich jetzt Urlaub, aber ab kommender Woche heißts wieder Gas geben fürs Studium, da ist einiges, ähm,  liegen geblieben …

WIE AUCH IMMER:
Leute, ich bin so unpackbar stolz: Heute ist MEIN 1. BUCH auf Amazon erschienen 🙂
Doch bevor ich euch Details verrate, brauche ich noch kurz eure Aufmerksamkeit:

 

Ziel der Kindle Challenge:kindle-challenge-2015-badge

  • Innerhalb der 1. Verkaufswoche (3.-10. April) in den Top 3 meiner Kategorien landen
  • Mehr Exemplare meines Buches verkaufen als meine MitbewerberInnen

 

Dabei sein ist natürlich schön – doch ich hab in den letzten 4 Wochen so viel Zeit, Liebe und Energie in dieses Projekt gesteckt, dass ich das Ding jetzt auch gewinnen will 😉 Und das schaffe ich nur mit eurer Unterstützung!
(WICHTIG: Du brauchst dafür keinen Kindle oder anderen eBook-Reader; Amazon bietet auch Downloads auf Smartphone, Tablet oder PC an!)

 

WIE DU MIR HELFEN KANNST:Mein 1. Buch

  • Mein eBook zum absoluten Osterhasen-Spezialpreis von nur 0,99 Euro (!!) kaufen. (ACHTUNG: Dieser Preis gilt nur für ganz kurze Zeit, nächste Woche wird bereits erhöht)
  • Allen weitererzählen bzw. den Link zum Buch weiterschicken an alle, die sich dafür interessieren könnten – je mehr Leute, desto besser!
  • Reinschmökern und eine kleine Rezension für mein Buch schreiben.

 

Du willst sofort mehr erfahren und reinlesen?
Dann klicke jetzt HIER oder auf das Buchcover (nochmal danke, Katrin – es sieht absolut zauberhaft aus!!).
Und schon vorab DANKE für eure Mithilfe, das bedeutet mir echt viel …
Freue mich wie immer über Feedback, und bis dahin: Alles Liebe!!

Schön und schwer (Themenslam „Eltern sein“)

Du siehst & hörst hier nichts? Dann hol dir die Soundcloud-App!

Ich hab zwar selber keine Kinder
doch ich bin mal eins gewesen
und wenn ich die Augen schließ
kann ich in meiner Kindheit lesen

Dann seh´ ich Szenen und Bilder
manche sanft, andere wilder
die meisten bunt, andere blass
einige traurig, viele voll Spaß

Ich weiß noch, ich war gerne draußen
da gab es so viel zu entdecken
wir fuhren Rad und bauten Dämme
spielten Fangen und Verstecken

kletterten auf Bäume und
liefen durch das Erbsenfeld
bis der Bauer uns vertrieb
ich liebte meine kleine Welt

Freute mich immer auf den Abend
wenn Papa dann nach Hause kam
und er, obwohl er müde war
sich Zeit für seine Kinder nahm

Kindergarten war nicht so meins
doch Schule hat mir Spaß gemacht
meinen Lehrer fand ich super
der hat uns echt viel beigebracht

Ich war an vielem interessiert
und außer in Mathe auch recht talentiert
Die Jahre vergingen und eher spät
kam ich dann in die Pubertät

anfangs hat´s keine Probleme gegeben
doch dann begannen die Schwierigkeiten
zum ersten Mal in meinem Leben
durchwanderte ich schlimme Zeiten

und stürzte innerlich ab
doch das wollte niemand sehen
bin immer mehr verzweifelt
konnt mich selber nicht verstehen

mein Leben war Chaos
lief nicht mehr rund
alles war kompliziert
und ich nicht mehr gesund

ich sehnte mich nach früher
als ich mir um nichts Sorgen machte
denn Mama und Papa hatten mich auch lieber
wenn ich nicht weinte sondern lachte

Ich glaub, Eltern sein heißt viel aushalten lernen
und sich nicht von Kindern zu entfernen
sondern in ihre Welt einzutauchen
wenn sie mal wirklich Hilfe brauchen

Ich glaub, Eltern sein heißt allgemein
für alles, was kommen mag, offen zu sein
und dass man Unangenehmes nicht von sich schiebt
weil´s immer irgendwo Lösungen gibt

Ich glaub, Eltern sein ist schön und schwer
man pendelt immer hin und her
versucht sein Bestes bis man checkt:
Niemand macht diesen „Job“ perfekt

Ich hab zwar selber keine Kinder
doch wenn ich in der Klasse steh
fühl ich mich oft wie eine Mutter
sobald ich meine Schüler seh´

Mal gelangweilt, mal hellwach
mal müde, mal erwartungsvoll
und wenn ich sie begeistern kann
find ich das immer wieder toll

Wenn sie Nähe suchen an schlechten Tagen
mir soooolche Löcher in den Bauch fragen
wenn sie etwas wirklich Kluges sagen
oder mir stolz ein Gedicht vortragen

Wenn ich spür, dass sie eine Beziehung aufbauen
weil sie merken, sie können mir vertrauen
wenn ich sehe, ich brauch sie gar nicht zwingen
sobald wir uns alle Respekt entgegenbringen

Ich klär mit ihnen Regeln und Werte
und zeige ihnen auch Grenzen auf
appelliere an ihren Verstand
und lass´ ihrer Fantasie freien Lauf

Das Miteinander funktioniert
wenn wir wissen, woran wir sind
und dass wir alle Verantwortung tragen
egal ob erwachsen oder Kind

Manchmal läuft alles wie geschmiert und
manchmal schmeiß´ auch ich die Nerven
dann zieh ich mich kurz mal zurück
statt mit Worten um mich zu werfen

Gespräche brauchen einen Rahmen
und vor allem Ehrlichkeit
denn nennt man Dinge nicht beim Namen
erzeugt das für alle bloß Unsicherheit

Ich glaub, Eltern sein heißt sich selbst gut zu kennen
und nicht vor Problemen davonzurennen
sondern gemeinsam nach Wegen suchen
um gute Erfolge zu verbuchen

Ich glaub, Eltern sein heißt ein Vorbild sein wollen
und zugleich mit dem Kind am Spielplatz rumtollen
vor allem heißt es jedoch, zu verstehen
dass Kinder die Welt ganz anders sehen

Ich glaub, Eltern sein ist schön und schwer
man pendelt immer hin und her
versucht sein Bestes bis man checkt:
Niemand macht diesen „Job“ perfekt

Und so wahr ich hier steh, sag ich:
Das ist okay
🙂

Kindle-Challenge 2015

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Durch Zufall (falls hier jemand an sowas glaubt 😉 ) bin ich Ende Februar in einem Newsletter von Markus Cerenak (seines Zeichens Wiener Berufungscoach, Blogger und Hamsterrad-Rebell) auf die „Kindle Challenge 2015“ gestoßen…und etwas in mir hat sofort gewusst: Will ich. Muss ich. Also hab ich mich angemeldet!

Anfangs war ich noch ziemlich planlos, worüber ich innerhalb von nicht einmal 5 Wochen (Start 1. März, Veröffentlichung 1. April) ein komplettes eBook schreiben soll…?!
Für einen Roman schien mir das zu wenig Zeit – und der Vorschlag, über etwas zu schreiben worin ich Expertin bin, hat mir im ersten Moment auch nur bedingt weitergeholfen.

Dank der projektbegleitenden Unterstützung von Blogger, Speaker und Kindle-Bestsellerautor Thomas Mangold und seiner strukturierten Step-by-Step-Anleitungen kann ich heute, gerade mal 5 Tage nach dem Kick-off behaupten: Ich war meinem Kindheitstraum, ein Buch zu veröffentlichen, definitiv noch nie näher als jetzt 🙂

Die kommenden Wochen werden arbeitsintensiv, soviel ist sicher.
Aber das Konzept steht, die ersten Seiten sind geschrieben und das fühlt sich richtig toll an.

Werd euch auf dem Laufenden halten – drückt mir die Daumen!!!

 

Bild

Der März wird groß!

Hab mich Anfang des Jahres mit einem Slam-Kollegen unterhalten und ihn gefragt, wie er das eigentlich schafft bei so vielen Veranstaltungen als Fixstarter aufzutreten während ich mir immer wieder den Nervenkitzel antue, mich auf die offene Liste setzen zu lassen und erst vor Ort erfahre, ob ich als Teilnehmerin gezogen wurde…was meist nicht der Fall war.

Er meinte: „Naja, mittlerweile kenn ich halt fast alle Veranstalter und die kommen dann meistens auf mich zu und fragen ob ich da und da Zeit habe. Aber anfangs gings mir genauso wie dir – bleib einfach dran, das wird schon!“

Ich bin drangeblieben, hab mich auf diversen Veranstaltungen blicken lassen, mit Leuten gesprochen und…es hat sich ausgezahlt: Bin UNFUCKINGFASSBAR stolz drauf, dass ich im März als Fixstarterin für 3 tolle Poetry Slams angefragt wurde – kanns kaum erwarten!!!

Für alle, die dabei sein wollen:

  • Freitag, 13. März, 20 Uhr @ Literaturhaus, 1070 Wien (powered by Diana Köhle)
  • Donnerstag, 19. März, 20 Uhr @ Hundsturm, 1050 Wien (powered by Mieze Medusa und Yasmin Hafedh)
  • Freitag, 27. März, 19.30 Uhr @ Arena Bar, 1050 Wien (Rotlichtslam powered by Alice Reichmann in einem ehemaligen Puff…wie geil wird das?!)

Es ist auch noch was anderes Cooles in Planung, aber das verrate ich heute noch nicht 😉
Jetzt heißts mal wieder Texte schreiben und trainieren..

Wachgeküsst

Du siehst & hörst hier nichts? Dann hol dir die Soundcloud-App!

Immer dann wenn´s bei mir gut läuft
muss ich mich selber sabotieren
meinen Körper, meine Laune
oder sonst etwas ruinieren

bis ich unzufrieden bin
und dann fehlt mir der Lebenssinn
kaum frag ich mich „Wer bin ich schon?“
schleicht sie herein, die Depression

Vielleicht kann man mich nicht lieben
ich bin wohl einfach zu speziell
um nicht zu sagen kompliziert
und zu unkonventionell

In das Leben andrer Menschen
pass ich scheinbar nur hinein
wenn ich mich verbiege
und mich dabei selbst belüge

pausenlos tobt dieser Streit
in mir – zwischen Herz und Kopf:
Will ich Liebe oder Wahrheit?
Bin ich ein Deckel ohne Topf?

Doch plötzlich stehst du vor mir
platzt herein in meine Welt
und bevor ich weiß, was los ist
hast du sie auf den Kopf gestellt

Stehst da und behauptest, ich wäre toll
außergewöhnlich und wundervoll
wer das nicht erkennt, der verdient mich nicht
du entreißt mir den Scheffel und  stellst mich ins Licht

Du warst der, den ich gesucht hab
doch du kamst nicht, um zu bleiben
sondern um mich aufzuwecken
und Sand aus den Augen zu reiben

Hast mich dran erinnert
dass ich nicht alleine bin
und hast mir gezeigt
in mir steckt noch viel mehr drin

Hast mich ermutigt
größer zu träumen
und meinen Visionen
mehr Platz einzuräumen

Du hast zu mir gesagt
ich soll mich nicht verstecken
sondern den Mut haben
noch mehr anzuecken
weil du genau das an mir schätzt
von dem ich dachte, es entsetzt

Und obwohl ein Auge weint
wenn mein Herz dich mal vermisst
das andere Auge lacht
denn du hast mich wachgeküsst

Jetzt steh ich da und tue
was ich lange nicht gewagt hab
endlich passen meine Schuhe
und ich mag den neuen Maßstab

der meinen Selbstwert so bemisst
dass ihn kein Zweifel mehr zerfrisst
und als ich aufgehört hab, mich zu verrenken
konnt´ ich auch dir was Schönes schenken..

Dein Leben war in Ordnung
nicht perfekt, aber okay
hast viel erreicht und viel erlebt
und kamst gar nicht auf die Idee

dass dir zu deinem Glück was fehlt
dass du was suchst, war dir nicht klar
doch hast du dich nach was gesehnt
denn auf einmal war ich da

Einfach so, fast über Nacht
bin ich in dein Herz geschwirrt
hab dein Leben bunt gemacht
und deinen Verstand verwirrt

hab dich aus dem Konzept gebracht
gefährlich wie ein Drogenrausch
wild, aber dabei trotzdem sacht
und zärtlich wie ein Wattebausch

Ich war die, die du gesucht hast
doch ich kam nicht, um zu bleiben
sondern um dich aufzuwecken
und den Sand aus den Augen zu reiben

Hab dir gezeigt
dass Leben Abenteuer ist
hab dich daran erinnert
wie man mit Leib und Seele küsst

Ich hab dir gesagt
dass du großartig bist
und zwar immer wieder
damit du´s nicht vergisst

Hab dir eingetrichtert
an Gefühle zu glauben
wenn du glücklich sein willst
musst du dir das erlauben
statt auf den Gedanken reinzufallen
du solltest anderen gefallen

Und obwohl ein Auge weint
wenn dein Herz mich mal vermisst
das andere Auge lacht
denn ich hab dich wachgeküsst

Wir stehen uns gegenüber
du versinkst in meinem Blick
und ich in deinen Armen
doch es fehlt ein Stück zum Glück

Wie bei ´ner Sternschnuppe am Himmel
die hell strahlt und dann verlischt
ist uns zweien in diesem Märchen
leider das Happy End entwischt

In einem andren Universum
wären du und ich perfekt
und doch hat die Geschichte
für uns irgendwas bezweckt

auch wenn es weh tut und wenn keiner
das hier so recht versteht, ich denk
Begegnungen wie diese
sind trotzdem ein Geschenk

Weil wir manchmal Menschen brauchen
die uns aus alten Bahnen werfen
uns den Boden einfach wegziehen
und damit uns´re Sinne schärfen
damit wir nicht in Sackgassen enden
und kostbare Lebenszeit verschwenden

Frag´ nicht nach falsch oder richtig
denn das ist nicht so wichtig
wenn ein echtes Gefühl
zelebriert werden will
das Leben ist da um „Fehler“ zu machen
und aus fremden Träumen aufzuwachen

Voll Dankbarkeit für uns´re Zeit
nehm ich mein Schicksal in die Hände
Wie heißt´s so schön?
„Solang´s nicht gut ist, ist es auch noch nicht das Ende!“

Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt
in Wahrheit ist es auch egal
für den Moment reicht mir der Glaube
an einen zarten Hoffnungsstrahl

ich werd ihm folgen, ohne Angst
das Leben weiß schon was es tut
ist ein Kapitel fertig
wird das nächste doppelt gut

Wenn also einer von uns weint
weil er den and´ren grad vermisst
können wir trotz allem lächeln
denn wir haben uns wachgeküsst..

Grau ist gut

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Novemberstimmung
grau in grau
wenn ich aus meinem Fenster schau
dann erkenn ich nicht genau

ob es früh ist oder spät
ob die Erde sich noch dreht
ob der Tag gelaufen ist
und die Sonne mich auch vermisst

Was wir nicht mögen, ist meistens grau
wie Staub und Schmutz und Autobahnstau
die graue Masse hat keine Klasse
die graue Maus kommt nicht aus sich raus
die graue Theorie interessiert so gut wie nie
und ist der Alltag grau wird die Stimmung flau

Grau – das sind die Anzugträger
und die Paragraphenjäger
grau ist so ein Markenzeichen
der Spießer, Langweiler und Reichen

bei Grau denkt man an Friedhof
und im Web steht grau für off-
line
das Image dieser Farbe
könnte wirklich besser sein

Grau ist wie ein Sündenbock
grau drückt unsere Stimmung runter
wir sind davon umgeben
doch wir hättens gerne bunter
dabei ist´s weder gut noch schlecht
grau ist nicht böse – nein, grau ist echt
denn

Weiß wird schnell dreckig
und Schwarz kann verblassen
was bleibt ist ein Grau
und das lässt sich schwer fassen

man kann es selten definieren
und mitunter wird’s passieren
dass wir uns verlieren
in vernebelten Träumen
und Zwischenräumen

nicht Ja und nicht Nein
nicht Sein und nicht Schein
nicht zusammen, nicht allein
sondern irgendwo dazwischen

weit vom Anfang, fern vom Ziel
stehen wir da und stellen fest
auch Grau gehört zum Farbenspiel
und ist nicht schlechter als der Rest

Grau wird unterschätzt
und ich fang an zu kapieren
ohne diese Farbe
würd unsre Welt nicht funktionieren

Wir bauen Häuser aus Beton
und kein Sturm trägt sie davon
dank Energie aus grauen Rohren
ist noch keiner von uns hier im Winter erfroren

Ohne Dübel und Nägel und Haken und Schrauben
brächen Möbel zusammen und Gartenlauben
Laternenmasten sehen selten gut aus
doch sie spenden uns Licht und das bringt uns nach Haus

Graue Straßen und Schienen, auf denen wir fahren
sind´s, die uns holprige Reisen ersparen und
dank Erfindung der Blitzableiter
schlafen wir nachts bei Gewitter ruhig weiter

Grau sind die Wege, auf denen wir gehen
auch im Großstadtdschungel
gibt´s vieles zu sehen
graue Schnallen schließen Schuhe
oder öffnen uns die Türen
zu Tausenden von Mikrokosmen
in die wir rein- und rausmarschieren

Grau kann erhalten und grau kann vernichten
Grau steht für Zerstörung
und grau schreibt Geschichten
denn

Weiß wird schnell dreckig
und Schwarz kann verblassen
was bleibt ist ein Grau
und das lässt sich schwer fassen

man kann es selten definieren
und mitunter wird’s passieren
dass wir uns verlieren
in vernebelten Träumen
und Zwischenräumen

nicht Ja und nicht Nein
nicht Sein und nicht Schein
nicht zusammen, nicht allein
sondern irgendwo dazwischen

weit vom Anfang, fern vom Ziel
stehen wir da und stellen fest
auch Grau gehört zum Farbenspiel
und ist nicht schlechter als der Rest

Wir wollen glänzen, leuchten, strahlen
glitzern, scheinen, wir wollen prahlen
so farbenprächtig wie ein Pfau
denn wer bewundert schon ein Grau?

Dabei ist´s doch fast wie Silber
halt nicht glänzend, sondern matt
und…wär die Welt voll Regenbögen
hätten wir auch die mal satt

Grau ist neutral
ist…genauso wie wir
wenn wir uns nicht entscheiden wollen
ist die Grauzone unser Revier

Grau lässt Raum für Fantasie
aus einem Guss, das sind wir nie
haben Schatten und Nuancen
und dank Grau so viele Chancen

uns auszuprobieren
ohne alles zu riskieren
wer immerzu blau ist,
sieht irgendwann rot
und wenn jemand mal grau ist,
ist er lang noch nicht tot

sondern vielleicht nur auf der Suche
nach einer Farbe, die ihm steht
als Kontrast zu einem Grau
ohne das es eh nicht geht

wenn der Himmel wieder trüb ist
gebt dem Wetter nicht die Schuld
es bleibt ja nie für immer so
wir brauchen einfach nur Geduld

Also lächle und dreh den Spieß herum
verleih dem Grau Berechtigung
denn

Weiß wird schnell dreckig
und Schwarz kann verblassen
was bleibt ist ein Grau
und das sollten wir so lassen

weit vom Anfang, fern vom Ziel
bleibt unser Weg ein Farbenspiel
und das schließt eben keinen aus

weder den November noch die graue Maus.

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